Reanimation als Schulstunde

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Auf Grundlage der Initiative „Tu was“ des leitenden Notarztes von Oberhausen Dr. Roland Issel soll allen Oberhausener Schülern der Jahrgangsstufe 7 ein Reanimationsunterricht ermöglicht werden. Sie sollen dabei im Umgang mit automatischen externen Defibrillatoren geschult werden.

Gemeinsam mit den Hilfsorganisationen wurde ein Unterrichtskonzept erarbeitet. Das Projekt wurde jetzt bei einer 7. Klasse des Heinrich-Heine-Gymnasiums öffentlich vorgestellt.
Beim plötzlichen Kreislaufstillstand muss schnell gehandelt werden. Hirnzellen überstehen nur vier bis fünf Minuten Sauerstoffmangel ohne Schaden, der Rettungsdienst kommt in aller Regel zu spät. Sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen durch Ersthelfer/innen verbessern die Überlebensquote deshalb drastisch. Im Vergleich zu anderen Ländern ist in Deutschland die Quote der Wiederbelebung durch Ersthelfer sehr niedrig, so dass erhebliches Verbesserungspotential besteht. Eine Steigerung der Wiederbelebungsrate wäre möglich, wenn diese Kompetenz frühzeitig vermittelt wird.

Running for charity unterstützt

Pro Schüler wird dieser Unterricht acht Euro kosten. Aktuell wurden durch die Initiative „Running for charity“ für dieses Jahr 5.000 Euro als Spende in Aussicht gestellt. Mit diesem Betrag können die etwa 650 Schüler der Klasse 7 an den Oberhausener Gymnasien unterrichtet werden. Das Projekt soll an allen Oberhausener Schulen der Sekundarstufe 1 weitergeführt werden, sofern die Finanzierung gesichert ist. Die Initiative „Running for charity“ hat für das Jahr 2019 einen weiteren Betrag von 5.000 Euro in Aussicht gestellt.
Fotos: Carsten Walden

Autor:

Jörg Vorholt aus Oberhausen

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