Herbstferien nahen
1,3 Mio. Passagiere am Flughafen Düsseldorf
- Zwei Premieren gab es am 1. Oktober 2025 am Flughafen Düsseldorf: Etihad Airways fliegt nun täglich mit dem Airbus A321LR nach Abu Dhabi und Iberia setzte erstmals den Airbus A321XLR (im Bild) bei einem Linienflug von Madrid ein. Jetzt bereitet sich der Airport auf den Ansturm in den Herbstferien vor.
- Foto: Flughafen Düsseldorf
- hochgeladen von Martin Poche (Redakteur)
Vom 10. bis 26. Oktober rechnet der Flughafen Düsseldorf mit rund 1,3 Millionen Passagieren. Damit zählen die Herbstferien voraussichtlich zu den verkehrsreichsten Zeiten des Jahres. Besonders hoch fällt das Verkehrsaufkommen direkt zum Auftakt aus: Von Freitag bis Sonntag sind mehr als 1.500 Starts und Landungen mit insgesamt rund 255.000 Reisenden geplant. Sonntag, 12. Oktober, zeichnet sich dabei mit über 86.000 Fluggästen als passagierstärkster Tag des Jahres ab. Insgesamt erwartet der Flughafen in den beiden Ferienwochen mehr als 8.600 Flugbewegungen.
Die beliebtesten Ziele führen ans Mittelmeer und auf die Kanaren. Ganz vorne liegen Antalya und Palma de Mallorca, jeweils mit rund 250 Abflügen. Auch Heraklion auf Kreta mit mehr als 80, Hurghada am Roten Meer mit mehr als 60 sowie Rhodos, Kos, Gran Canaria und Fuerteventura mit jeweils mehr als 30 Abflügen stehen hoch im Kurs. Hinzu kommen klassische Städtedestinationen wie Barcelona, Madrid, Wien oder Istanbul. Traditionell verzeichnet Dubai nach dem Sommer ebenfalls steigende Beliebtheit.
Zu den Drehkreuzen
Viele Familien nutzen die Ferien außerdem, um Verwandte in Südosteuropa, der Türkei oder im Nahen Osten zu besuchen. Gefragt sind neben Istanbul vor allem Izmir und Ankara, aber auch Ziele wie Beirut oder Erbil. Düsseldorf ist zudem bestens an internationale Drehkreuze wie London, Zürich, Paris, Wien und Amsterdam angebunden, die mehrmals täglich angeflogen werden und nahtlose Anschlüsse weltweit bieten.
Achtung Wartezeiten!
Am Flughafen Düsseldorf kommt es derzeit vor allem in Spitzenzeiten an den Kontrollstellen zu längeren Wartezeiten als gewohnt. Auf Weisung der zuständigen Behörden werden ergänzende Anforderungen in der Fluggast- und Handgepäckkontrolle umgesetzt, unter anderem häufigere Nachprüfungen einzelner Gepäckstücke. Dies führt zu einem höheren Aufwand und verlangsamt die Abläufe. Die Sicherheit der Fluggäste hat dabei oberste Priorität. Der Flughafen steht in engem Austausch mit der Bundespolizei und dem beauftragten Sicherheitsdienstleister, um die Auswirkungen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten. Zusätzliche technische und personelle Ressourcen werden in Kürze bereitgestellt.
Mehr Zeit einplanen
Reisenden wird empfohlen, die ergänzenden Anforderungen in der Fluggast- und Handgepäckkontrolle bei ihrer Zeitplanung zu berücksichtigen, rechtzeitig vor Abflug am Flughafen einzutreffen und das Handgepäck auf das Notwendigste zu beschränken – also nur auf Gegenstände, die während des Aufenthalts an Bord benötigt werden. Akkus, E-Zigaretten und Powerbanks gehören ins Handgepäck, Flüssigkeiten müssen in einem durchsichtigen Beutel mit maximal einem Liter Fassungsvermögen transportiert werden. Alles Weitere sollte nach Möglichkeit als Reisegepäck aufgegeben werden.
Redakteur:Martin Poche (Redakteur) aus Düsseldorf |

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