Kreis Recklinghausen verfügt ab sofort über 88 Notfall-Infopunkte

Die roten Schilder mit dem Hinweis "Notfall-Infopunkt" präsentieren (v.l.) Rainer Herzog, Werner Arndt, Ulrich Roland, Bodo Klimpel, Cay Süberkrüb, André Dora, Friederike Zurhausen, Rajko Kravanja, Christoph Tesche, Tobias Stockhoff, Nicole Moenikes, Roland Butz, Fred Toplak, Carsten Wewers, Lars Jesse und Robert Gurk.
  • Die roten Schilder mit dem Hinweis "Notfall-Infopunkt" präsentieren (v.l.) Rainer Herzog, Werner Arndt, Ulrich Roland, Bodo Klimpel, Cay Süberkrüb, André Dora, Friederike Zurhausen, Rajko Kravanja, Christoph Tesche, Tobias Stockhoff, Nicole Moenikes, Roland Butz, Fred Toplak, Carsten Wewers, Lars Jesse und Robert Gurk.
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Was tun, wenn der Strom über einen längeren Zeitraum ausfällt und es passiert ein Notfall oder es brennt? Damit die Menschen im Kreis Recklinghausen auch dann Notrufe absetzen können, wenn Festnetz und Mobilfunk nicht zur Verfügung stehen, gibt es ab sofort Notfall-Infopunkte. Landrat Cay Süberkrüb, Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen sowie die Bürgermeisterin und die Bürgermeister im Kreis Recklinghausen haben den Startschuss für die Umsetzung des Konzepts gegeben.
Die Feuerwehren haben kreisweit insgesamt 88 Orte festgelegt, an denen in Notfällen die Notrufe aufgegeben werden können. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK, THW und DLRG geben von dort die Informationen per Funk an die Leitstelle weiter, die dann in gewohnter Form die Rettungskräfte alarmiert.
"Wir hoffen, dass wir diese Punkte nicht aktivieren müssen. Aber es ist gut, für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein", sagt Landrat Cay Süberkrüb, "Unser Dank gebührt allen, die an der intensiven Vorbereitung beteiligt waren, aber auch den Einsatzkräften, die für die Besetzung der Notfall-Infopunkte bereitstehen."

Einheitliches Konzept

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen: "Gerade die Kommunikation und Information mittels Smartphones ist für uns mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Umso wichtiger ist es, sich auch auf ein Szenario vorzubereiten, wo die Technik für die Bürgerinnen und Bürger nicht zur Verfügung steht. Durch die Notfall-Infopunkte können Hilfs- und Rettungsmaßnahmen durch Einsatzkräfte auch in Extremsituationen umgesetzt werden."
Aktiviert werden die Notfall-Infopunkte, wenn durch einen längeren Stromausfall in einem größeren Bereich die Telefonnetze nicht mehr zur Verfügung stehen.
"Per Gesetz sind die Städte für die Einrichtung des Notrufs 112 zuständig. Uns war allerdings wichtig, dass wir kreisweit ein einheitliches Konzept haben, damit sich die Einsatzkräfte gegenseitig unterstützen können", sagt Kreisbrandmeister Robert Gurk.
Lars Jesse, stellvertretender Leiter der Kreisleitstelle, ergänzt: "Wir haben das Abfrageformular gemeinsam entwickelt. Dadurch ist sichergestellt, dass unsere Disponenten die entscheidenden Informationen bekommen - unabhängig davon, wer einen Notfall-Infopunkt besetzt."
Für die Bevölkerung erkennbar sind die Notfall-Infopunkte an großen, roten Schildern mit weißer Aufschrift "Notfall-Infopunkt". Die Alarmierung für die Besetzung erfolgt durch die Kreisleitstelle. Vor Ort stehen einheitliche Boxen zur Verfügung. Darin sind Formulare für die Notrufannahme, aber auch Schreibmaterial, Magnete und vieles mehr.

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