Aus Datteln in die Welt

Heiner Wember
  • Heiner Wember
  • Foto: Quelle: WDR
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Hape Kerkeling kommt aus Recklinghausen. Manfred Breuckmann aus Datteln und Klaus Wennemann kam aus Oer-Erkenschwick. Doch dass der Radiojournalist und Fernsehproduzent Heiner Wember in Olfen geboren wurde und in Datteln aufgewachsen ist - das wissen wohl nur Insider. Hier folgt aber der Beweis:

Geboren wurde Heiner Wember am 11. November 1959 in Olfen. Ob er allerdings auch um 11.11 Uhr zur Welt kam, lässt sich leider nicht mehr festellen. Aufgewachsen ist er auf dem elterlichen Bauernhof in Datteln, so dass er zur Kanalstadt auch einen größeren persönlichen Bezug hat. Heiner Wember ist verheiratet, seine Frau ist Förderschullehrerin. Sie haben zusammen zwei Töchter. Wember ist zudem Dr. phil. der Neueren Geschichte und hat seine Doktorarbeit zum Thema „Internierungslager der Nationalsozialisten - auch in Recklinghausen“ geschrieben.

Datteln:
„Ich habe dort auf dem Bauernhof meiner Eltern gelebt, bis ich 21 war. Zuvor habe ich eine Lehre bei der Volksbank Oer-Erkenschwick durchlaufen und dann am Adalbert-Stifter-Gymnasium in Castrop-Rauxel mein Abi nachgemacht.“

Letzter Besuch:
„Zuletzt war ich zum Geburtstag meiner Mutter im Oktober auf dem Hof meiner Eltern.“

Kindheitserinnerung:
„Mit meinem Vater ging ich als kleiner Junge während der Erntezeit zum Nachbarn. Wir wollten uns irgendwas ausleihen. Mein Vater machte riesige Schritte. Ich kam kaum hinterher gestolpert und fragte ihn: „Warum machst du so große Schritte?“ Er antwortete: „Das sind Bauernschritte. Beim Säen aus dem Fass muss man gleichmäßige große Schritte machen.“ Seitdem trainiere ich, im Leben große Schritte zu machen.“

Laufbahn:
„1983 begann mein Studium der Neueren Geschichte, Osteuropäischen Geschichte und Politik in Münster. Parallel dazu habe ich regelmäßig als freier Mitarbeiter für die WAZ gearbeitet. Zudem ab 1986 parallel zum Studium auch noch Radioreporter beim WDR. Danach habe ich mich schwerpunktmäßig auf die Konzeption und Realisierung von historischen Reihen im WDR-Fernsehen und auf die Arbeit als Dokumentarfilmer für WDR, NDR und ZDF spezialisiert.
Seit 1997 bin zudem als Stammautor für den WDR 2 Stichtag/ ZeitZeichen zuständig. Außerdem plane und realisiere ich als Autor aufwändige Zukunfts-Sendungen wie etwa aktuell „Der weg des Nordens. Was Skandinavien gegen den Klimawandel unternimmt“ auf WDR 5 .“

Ihr Job:
„Dass ich bei der Umsetzung der Themen alle Freiheiten bekomme und bei jedem Thema etwas dazulerne.“

Prägend:
„Als ich mit meinem roten alten Käfer damals regelmäßig von Datteln nach Castrop-Rauxel zur Penne fuhr, war ich bereits ein Fan des WDR-Zeitzeichens. Dass ich einmal Stammautor von Zeitzeichen und WDR 2 Stichtag würde, wäre mir nicht im Traum eingefallen.“

Herausforderung:
„Mehr mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Lange Hörfunk-Sendungen entstehen wie Bücher: vor allem zu Hause am Schreibtisch.“

Alternativer Job:
„Sänger. Singen verleiht Flügel.“

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