Jan Schulte - ein Tausendsassa

Jan Schulte in "Suche impotenten Mann fürs Leben". Foto: Britta Kruse
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Er ist gerade mal 25 Jahre jung, auf dem besten Weg, ein bekannter Moderator zu werden und hat ein richtig spannendes Hobby: das Theaterspiel.
Wir haben den Akteur des Wuppertaler Leo-Theaters in seiner Wahlheimatstadt Schwelm besucht.

Für Furore im besten Wortsinn sorgte Hauptdarsteller Jan Schulte zuletzt in der Bühnenadaption von „Rainman“ im Leo-Theater.
Angefangen hat alles aber schon viel früher: „Schon als 10-Jähriger bin ich im Gevelsberger Circuscamp als ‚Direktor‘ bei der Straßenaufführung aufgetreten“, erinnert sich der 25-Jährige an die schauspielerischen Anfänge. Später dann hat er sich in der Jahrgangsstufe 12 am Ennepetaler Reichenbach-Gymnasium für ein Theaterprojekt entschieden, „weil ich mit Kunst und Musik nicht so viel an der Mütze hatte“, erklärt Jan Schulte mit einem Schmunzeln. Und da hat ihn die Leidenschaft gepackt: Als „Puck“ in der Aufführung „Sommernachtstraum“ begeisterte er das Publikum derart, dass er bis heute auf den Auftritt angesprochen wird.

Schauspiel bleibt Hobby

Sein Berufswunsch stand damals schon fest: Journalist und Moderator will er werden. An der Seite seines Freundes Marc Schulte verdient er sich seit einigen Jahren Meriten beim Ennepetaler Spax-Cup und übernimmt die alleinige Rolle des Moderators auch bei zahlreichen anderen Veranstaltungen.
Nach dem Abitur wurde er journalistisch bei der örtlichen Tageszeitung tätig. Und da erreichte ihn eines Tages ein Anruf von Manuela Pawili, ebenfalls Ensemble-Mitglied am Leo-Theater an der Oehder Straße 19a in Langerfeld.
„Ich bin hingefahren und musste gleich auf der Bühne improvisieren“, erzählt der Wahl-Schwelmer. Und dann bekam er eine Rolle in Molières Klassiker „Der eingebildete Kranke“.
Viel lieber sind ihm aber Komödien: „Das Schönste ist, die Menschen zum Lachen zu bringen und häufig auch ein Feedback zu bekommen“, freut sich Jan Schulte über die positive Publikumsreaktion. So gleicht im Leo-Theater auch keine Vorstellung der anderen: „Irgendetwas wird immer improvisiert“, lächelt der Journalistik-Student.
In der Aufführung in der Komödie „Suche impotenten Mann fürs Leben“ brilliert Schulte gleich in mehreren Rollen. Davon können sich die Zuschauer an den Samstagen, 2. und 9. Februar, jeweils um 20 Uhr selbst überzeugen (Karten-Tel. 0202 87 07 29 64).
Gleichwohl soll die Schauspielerei ein Hobby bleiben, strebt Jan Schulte den Abschluss seines Studiums der Journalistik und der Moderation an der Uni in Dortmund an. Zugleich ist er mit seiner Bewerbung unter 120 Kandidaten ins Finale der letzten 20 gekommen und wird demnächst einen Beitrag mit Überlebenden in Auschwitz publizieren.
Und dann kann man den sympathischen jungen Mann natürlich auch als Moderator für Veranstaltungen buchen. www.jan-schulte.com - längst kein Geheimtipp mehr.

Jan Schulte in "Suche impotenten Mann fürs Leben". Foto: Britta Kruse
Jan Schulte
Autor:

Britta Kruse aus Schwelm

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