Im Wuppertaler Schwimmsport Leistungszentrum trafen sich am Wochenende 31 Spitzenvereine zum Wettkampf - mitten unter ihnen die SchwimmerInnen des SV Schwerte 06 und des TSV Vorhalle Hagen.
Schwimmen „in der obersten Schublade“

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Wuppertal. Schon seit einiger Zeit bildet der SV Schwerte 06 mit dem TSV Vorhalle eine Trainingsgemeinschaft für die Wettkampfteams der beiden Vereine. Diese Trainingskooperation wurde im neuen Jahr nochmals ausgeweitet und
intensiviert. Am Wochenende starteten beide Vereine zusammen bei einem erstklassig besetzen Wettkampf.
Der Wettkampf im Wuppertaler Schwimmsport Leistungszentrum wurde dazu genutzt, sich nun mit einem ganz anderen Leistungsniveau auseinanderzusetzen. Dieser Wettkampf eignete sich hierfür besonders, da er exzellent besetzt
war. „Hier haben wir in die oberste Schublade gegriffen, was die Besetzung betrifft“, führt Cheftrainer Norman Krell aus. „Dieser Wettkampf erlaubte eine ideale Wettkampfvorbereitung für das gesamte Team und eine exakte Standortbestimmung auf den Jugendmehrkampf der 2009er und 2010er Jahrgänge – auch diesbezüglich sind wir auf einem guten Weg“, so der Cheftrainer weiter.

Auch wenn der gewohnte Medaillenregen diesmal erwartungsgemäß etwas seichter ausfiel, zeigte sich das Trainerteam vollauf zufrieden. Das Team kann auf höchstem Niveau gut mithalten.

Anna Berenberg konnte bei allen ihrer 6 Starts die jeweilige persönliche Bestzeit auf ein neues Niveau heben. Insbesondere auf den Freistilstrecken erzielte sie große Fortschritte. Über 200m Rücken verpasste sie das Treppchen knapp.

Jette Diehl holte alle vier Silbermedaillen des Schwerter Teams (100m und 200m Rücken sowie 50m und 100m Schmetterling). Über 50m Schmetterling pulverisierte Jette ihre persönliche Bestzeit und lies eine 0:42,74 in die Bestenlisten eintragen.

Auch Kaja Gryschko schwamm ausschließlich persönliche Bestzeiten. Vor allem ihre Performance über 200m Freistil in 3:18,92 beeindruckte zu Recht.

Josefine Kneer holte die Goldmedaille über 800m Freistil. Allerdings musste sie anschließend ihrem krankheitsbedingten Trainingsrückstand Tribut zollen und den Wettkampf erschöpfungsbedingt abbrechen.

Mit einer 3 Sekunden Verbesserung über 200m Freistil auf 2:43,49 konnte Tim Kraft auf sich aufmerksam machen. Das Treppchen verpasst er leider jeweils knapp.

Auch Eric Mallkowsky ging nach langer Pause mit einem gehörigen Trainingsrückstand in die Wuppertaler Rennen. Nichtsdestotrotz verbesserte er sich durchgängig, als besonders stark ist die 3:07,82 über 200m Lagen hervorzuheben.

Wiederum nur persönliche Bestzeiten lieferte Noah Rahman ab. Aber auch hier schlug das Unglück erbarmungslos zu: Nach einem Sturz nach dem zweiten Rennen, musste Noah ebenso den Wettkampf abbrechen.

Es ist auch sehr schön zu beobachten, welche Qualitätssprünge insbesondere rein technischer Natur sich die jungen Wettkämpfer erarbeiten. Bei Finn Ruploh bspw. konnte man einen solchen Qualitätssprung in Wuppertal insbesondere über die Rückendistanzen beobachten. Zusätzlich startete er erstmalig über die 200m Strecken in Rücken und Freistil.

Delia Schwarz dominierte trotz der angesprochenen Konkurrenz in Wuppertal die Bruststrecken in ihrem Jahrgang. Das Ergebnis waren Goldmedaillen sowohl über 50m als auch über 100m Brust. Ebenso stark ist ihre Bronzemedaille über 200m Brust zu bewerten. Delia verbesserte sich in letzter Zeit kontinuierlich in allen Disziplinen. Sehr große Fortschritte zeigte sie in Wuppertal insb. auch auf den Freistilstrecken.

Carlotta Stange fand insb. über die beiden letzten Läufe sehr gut in den Wettkampf hinein. Über 200m Lagen und 400m Freistil zeigte sie starke Leistungen – ebenso wie über die 100m Freistil, wo sie ihre persönliche Bestzeit um ganze 5,6% verbeserte.

Ein weiterer Schwimmer, der kurz vorher aus dem Lazarett zum Team zurückgestoßen war, heißt Jakob Wiese. Die Bestätigungen seiner tollen Leistungen über 50m Rücken und 100m Freistil sind bemerkenswert.

Zusammenfassend konnten nach dem Wochenende die SchwimmerInnen auch über den Wuppertaler Wettkampf mit Überzeugung sagen: „Das haben wir prima gewuppt!“

Autor:

Stefan Schwarz aus Schwerte

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