Umfangreiche Bauarbeiten im Zeitraum vom 19. bis zum 27. Februar
Es fährt kein Zug zwischen Emmerich und Oberhausen

Die komplette Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen wird einige Tage gesperrt. Foto: lokalkompass
  • Die komplette Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen wird einige Tage gesperrt. Foto: lokalkompass
  • hochgeladen von Christian Schmithuysen

EMMERICH/REES. Die Ausbauarbeiten auf der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen schreiten auch 2021 in mehreren Bauabschnitten weiter voran. Die Deutsche Bahn (DB) bündelt zwischen dem 19. und dem 27. Februar umfangreche Bauarbeiten für den dreigleisigen Ausbau der Strecke.

Während der einwöchigen Sperrpause im Februar verbaut die DB in verschiedenen Teilabschnitten insgesamt rund 1,5 Kilometer Kabel und führt circa 240 Bohrungen zur Kampfmittelsondierung durch.
So wird von Freitag, 19. Februar, um 21 Uhr, bis Montag, 22. Februar, um 5 Uhr, die komplette Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen gesperrt. Ab Montag, 22. Februar, um 5 Uhr bis Samstag, 27. Februar, um 2 Uhr muss lediglich eins der beiden Gleise zwischen Mehrhoog und Empel gesperrt werden.
Fahrplanänderungen im Nahverkehr kommunizieren die auf der Strecke verkehrenden Eisenbahnverkehrsunternehmen. Züge der internationalen ICE-Linie Frankfurt – Köln – Duisburg – Amsterdam werden ab Köln Hauptbahnhof über Venlo nach Amsterdam umgeleitet und halten daher nicht in Köln Messe/Deutz, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem. Ersatzhalt ist in Mönchengladbach.

Weitere Infos im Netz

Aktuelle Angaben zu den Auswirkungen auf den Fahrplan und alternative Fahrmöglichkeiten sind zeitnah vor Baubeginn in den Apps „DB Bauarbeiten“ und „DB Navigator“ sowie unter www.deutschebahn.com/bauinfos zu finden.
In Oberhausen erfolgen Kabeltiefbauarbeiten auf einer Länge von 360 Metern. Im Rahmen von Kampfmittelsondierungen führt die DB rund 40 Bohrungen zwischen der Lindner Straße und dem Abzweig Grafenbusch durch. Darüber hinaus werden drei neue Oberleitungsmasten gesetzt, Gründungsarbeiten durchgeführt, eine Stützkonstruktion errichtet und zwei Gleisquerungen an der Duisburger Straße hergestellt.
In Dinslaken und Voerde erstellt die DB eine bauzeitliche Kabeltrasse von 1.000 Metern Länge und führt Kabelanschlussarbeiten an den Bahnübergängen durch. An den Eisenbahnüberführungen in diesem Bereich werden bei Kampfmitteluntersuchungen circa 200 Bohrungen durchgeführt.


Neue Maste in Haldern

Außerdem führt die DB im Bahnhofsbereich Dinslaken Ausschachtungsarbeiten für den anstehenden Umbau der Oberleitung durch. Hier erfolgen voraussichtlich am Sonntag, 21. Februar, Öffnungen zweier Kampfmittelverdachtspunkte. Im Bahnhofbereich Dinslaken werden zwei Verdachtspunkte geöffnet, um sicherzustellen, dass im Baubereich keine Kampfmittel liegen.
In Haldern finden Gründungsarbeiten für neue Oberleitungsmaste statt. Außerdem ist geplant, die provisorischen Kabeltrassen herzustellen und auf rund 150 Metern Kabel umzuverlegen.

Autor:

Lokalkompass Emmerich aus Emmerich am Rhein

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