Inklusion

Beiträge zum Thema Inklusion

Überregionales
Ursula und Kurt Zimmer wünschen sich, dass ihr behinderter Sohn einfach ein normaler Teil der Gesellschaft sein kann. Foto: Pielorz
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Schwierige Inklusion: Ehepaar muss mit behindertem Sohn Café verlassen

(von Dr. Anja Pielorz) Inklusion ist ein Menschenrecht und meint: Jeder Mensch hat das Recht darauf, dabei zu sein. In der UN-Behindertenrechtskonvention ist das Recht auf Inklusion festgeschrieben. Es ist normal, verschieden zu sein. Im Alltag gibt es allerdings viele Hürden. Das mussten Ursula und Kurt Zimmer mit ihrem behinderten Sohn erleben - sie mussten ein Café verlassen. Manchmal hilft es, die Geschichte zu kennen, um Schwierigkeiten zu verstehen. Die Geschichte von Benedikt. Benedikt...

  • Hattingen
  • 15.10.17
  • 10
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Politik
Im Wahlkampf setzt Grünen-Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann voll auf die rot-grüne Karte. Alle Fotos: Ingo Lammert
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"Die Frage ist: Wir oder die FDP?" Grünen-Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann im Lokalkompass-Interview

Umfragen zufolge steuern die NRW-Grünen auf ein historisches Tief zu. Selbst der Einzug in den Landtag scheint fraglich. Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann zeigt sich kämpferisch: "Bis zum Schluss geben wir alles, was wir haben." Die Umfragewerte für die Grünen haben sich in den letzten Monaten halbiert und sind im Keller angekommen, nämlich bei fünf bis sechs Prozent. Sie selbst schließen das Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde nicht mehr aus. Was ist die Ursache? Löhrmann: Unsere Losung ist...

  • Düsseldorf
  • 02.05.17
  • 35
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Überregionales

Älter werden im Tom-Mutters-Haus

Sehr geehrte Frau Dr. Pielorz! Ohne auf den Inhalt Ihres Artikels einzugehen frage ich Sie, warum stellen Sie die beiden Bewohnerinnen nur mit dem Vornamen, den Geschäftsführer mit Vor- und Nachnamen vor? Wo bleibt die Wertschätzung? Es handelt sich doch um zwei Frauen im Seniorenalter und nicht um Kinder! Sollten Sie sie gefragt und ihr Einverständnis erhalten haben, bleibt die Frage: Haben Sie den Geschäftsführer auch gefragt? Wie kann denn Inklusion gelingen, wenn die einfachsten Formen...

  • Hattingen
  • 24.04.16
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Überregionales
Die Hattinger Gruppe Inklusion nimmt das Kreishaus unter die Lupe und stellt die Frage nach möglichen Verbesserungen. Foto: Kreis

Inklusion: Unterwegs in der Verwaltung

„Guten Tag, mein Name ist Sebastian, und ich bin für meine Freunde auf der Suche nach einem Busfahrplan.“ Fragen wie diesen stellen sich die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Tag für Tag. Der Zusatz, den der Besucher des Schwelmer Kreishauses noch macht, weist dann aber doch auf eine Besonderheit hin. „Ich bin blind.“ Mitarbeiter Jürgen Tannenfels stellt das vor keine besondere Herausforderung, er geht auf Sebastian zu, um ihm den Plan direkt in die Hand zu drücken. Anschließend erklärt er ihm...

  • Schwelm
  • 24.03.15
Überregionales
Die Hattinger Gruppe Inklusion nimmt das Kreishaus unter die Lupe und stellt die Frage nach möglichen Verbesserungen.
Foto: Kreis

Hattinger Inklusion-Gruppe unterwegs im Kreishaus

„Guten Tag, mein Name ist Sebastian, und ich bin für meine Freunde auf der Suche nach einem Busfahrplan.“ Fragen wie diesen stellen sich die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Tag für Tag. Der Zusatz, den der Besucher des Schwelmer Kreishauses noch macht, weist dann aber doch auf eine Besonderheit hin. „Ich bin blind.“ Mitarbeiter Jürgen Tannenfels stellt das vor keine besondere Herausforderung, er geht auf Sebastian zu, um ihm den Plan direkt in die Hand zu drücken. Anschließend erklärt er ihm...

  • Schwelm
  • 17.03.15
Überregionales
Heidemarie und Ralf Osthoff haben nach längerer Suche jetzt endlich eine Anstellung zum Integrationshelfer, Inklusionsassistenten und Schulbegleiter gefunden. Was ihnen bis dahin widerfahren ist, schildern sie in diesem Beitrag.   Foto: Kosjak

Heidemarie und Ralf Osthoff: Helfer aus Überzeugung

„Integration“ und „Inklusion“ sind nicht nur populäre Schlagworte. Dahinter stecken immer auch Menschen – auf beiden Seiten. Beispielsweise Heidemarie und Ralf Osthoff aus Hattingen. Die beiden Hattinger sind Integrationshelfer, Inklusionsassistenten und Schulbegleiter, zertifiziert durch die AWo Witten im letzten Oktober. Dass sie sich seitdem vor Betreuungsaufgaben nicht retten können, das ist nur ein Irrglaube. Für den STADTSPIEGEL haben Heidemarie und Ralf Osthoff einmal ihre Erlebnisse bei...

  • Hattingen
  • 13.01.15
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Überregionales
Insgesamt sieben Kinder aus den Lebenshilfe-Vereinen erkundeten im Rahmen des Projektes „Heimat in der Box“ gemeinsam mit erfahrenen Museumspädagogen die Natur in ihrer Umgebung. Auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Henrichshütte gab es viel für sie zu entdecken. Foto: Menke

Kinder entdecken die Farbenpracht der Natur

(Von Maren Menke) Eine abwechslungsreiche Woche Ferienspaß wurde dieser Tage sieben Kindern der Lebenshilfe-Vereine Ennepe Ruhr/Hagen und Witten geboten. Unter dem Motto „Heimat in der Box – Umwelt und Natur in meiner Umgebung“ beschäftigten sich die Jungen und Mädchen gemeinsam mit erfahrenen Museumspädagogen mit den Pflanzen, Blättern und Blüten, die sie rund um das LWL-Industriemuseum Henrichshütte fanden. „Da es sich um Kinder mit Behinderungen handelt, können wir keinem festgelegten...

  • Hattingen
  • 19.08.14
Sport
Marlis Busch und Klaus Knippschild bei der Ehrung von Wolfgang Grupe

Ehrung "Beste Sportler in 2013": Sprockhöveler Segler Grupe wieder dabei

Für Erfolge im Segeln, Lob für Einsatz im Ehrenamt. Das Wort "Inklusion" beherrscht in den letzten Jahren auch den Sport. Das Segeln ist dabei ein Freizeitsport, den Behinderte und Nichtbehinderte gleichermaßen zusammen betreiben können. Dies bietet der Segel-Club Hattingen e.V. an. Wer größere sportliche Ambitionen hat, kann auch das Regattasegeln erlernen und ausüben. Wolfgang Grupe möchte als Abteilungsleiter der Handicapgruppe des SCH jeden Interessierten auffordern, diesen Sport in der...

  • Sprockhövel-Haßlinghausen
  • 12.03.14
Politik
Die Hattinger Kulturdezernentin Beate Schiffer erklärte auf dem „Tag der offenen Tür“ der Förderschule St. Georg, man wolle die Schule „so lange wie möglich“ erhalten. Im Hintergrund Lehrer Ingo Rodowsky und Schulleiter Bernd Leven.Foto: Pielorz

Förderschule St. Georg: Hier wird mein Kind wert geschätzt

Die Städtische Förderschule St. Georg, gerade umgezogen in die Lessingstraße, feierte ihr Schulweihnachtsfest mit einem „Tag der offenen Tür“. Die starke Präsenz von Verwaltung und Politik machte deutlich: Wir wollen diese Schule erhalten. Das nämlich ist nicht selbstverständlich, gibt es doch im Zuge der Diskussion um Inklusion eine veränderte Gesetzgebung des Landes, wonach Mindestgrößen der Schulen reduziert und Ausnahmeregelungen gestrichen wurden. Ohne eine kreative Lösung des Schulträgers...

  • Hattingen
  • 10.12.13
  • 1
Politik
Schulleiter Bernd Leven

Gerade umgezogen: Droht der Förderschule jetzt das Aus?

Gerade eben hat die Förderschule St. Georg ihren Umzug bewältigt und unterrichtet seit den Sommerferien endlich unter einem Dach und nicht auf drei Standorte verteilt. Alle freuen sich. Doch dann kommt der Landeshammer und schlägt zu: Die neue Mindestgröße für Förderschulen könnte das Aus für St. Georg sein. In Nordrhein-Westfalen gibt es 700 Förderschulen. Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat eine neue Verordnung für Mindestgrößen der Förderschulen beschlossen und Ausnahmen zum...

  • Hattingen
  • 19.11.13
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Überregionales
Hildegard van Hüüt im Porträt...
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Bürger-Reporterin des Monats: Hildegard van Hüüt aus Xanten

Wenn Bürger-Reporterin Hildegard van Hüüt in Xanten erscheint, wissen manche Leute angeblich sofort Bescheid und sagen "ach, der Lokalkompass ist auch wieder da". Lokalredakteur Christoph Pries kann jedenfalls bestätigen "Frau Hüüt ist uns schon lange durch ihren Fleiß und Enthusiasmus aufgefallen, da sie kontinuierlich interessante Berichte und Fotos in unserem Xantener Portal einstellt". Hier nun das Interview mit "Hille" Hüüt, auch bekannt als "BR HvH". Stellen Sie sich kurz vor: Wer sind...

  • Essen-Süd
  • 01.10.13
  • 43
  • 34
Politik
Schulleiter Bernd Leven (sitzend) und sein Stellvertreter Karsten Nöller stehen der Inklusion skeptisch gegenüber. Foto: Pielorz

Gemeinsames Lernen für alle - ohne Förderschule?

Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Nun ist sie geltendes deutsches Recht und muss umgesetzt werden. Dabei muss Deutschland das Leitbild der Konvention achten: die Inklusion, also die vollumfängliche Einbeziehung behinderter Menschen in die Gesellschaft von Anfang an. Im Klartext bedeutet dies: Es ist der politische Wille, dass Behinderte die Regelschule besuchen. Das Aus für die heutige Förderschule? Die Konvention verfolgt ein grundsätzlich neues...

  • Hattingen
  • 17.01.12
  • 7
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