Käfer Insekten

Beiträge zum Thema Käfer Insekten

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„Sei ein Kämpfer, sei kein Schläfer, acht’ auf den Kartoffelkäfer!“

Nicht beliebt, aber schön ist er doch.  Der Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) tauchte in Deutschland zum ersten mal um 1877 auf. Der Käfer stammt aus Zentralmexiko und breitete sich über den US-Bundesstaat Colorado (Colorado potato beetle) um 1870 nach Europa aus. In kürzester Zeit können die Käfer (Larven) ganze Kartoffelfelder kahl fressen. Bis nach dem 2.WK gab es keine wirklichen Mittel gegen den Käfer und so begaben sich bis dahin ganze Schulklassen unter dem Slogan „Sei ein...

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  • 12.06.21
Natur + Garten
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Stolperkäfer (Valgus hemipterus)

Der Käfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Er wird bis zu 10 mm groß.  Hier im Bild ein Männchen. Das Weibchen trägt am Hinterleib einen langen Stachel und ist dunkler gefärbt. Man findet ihn von Mai bis Juni. Er kommt vor von der Türkei bis zum Kaukasus und von Nordafrika bis Mitteleuropa, etwa auf der Höhe  der Niederlande, hier bei uns, die nördliche Grenze. Der Käfer ist auf Blüten oder auf Holz anzutreffen und ernährt sich von Pollen und Nektar.  Das Weibchen legt ihre...

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  • 31.05.21
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Natur + Garten
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Gefleckter Weidenblattkäfer (Chrysomela vigintipunctata)

Auf den ersten Blick …. ein Marienkäfer. Doch es ist ein Weidenblattkäfer. Seine Flügeldecken gibt es in drei Farben, Orange (Bilder), Gelb und Weiß, mit 10 schwarzen, zum Teil länglichen Flecken pro Flügeldecke. Der Käfer wird 6 bis 8 mm groß. Der Käfer ist nicht weit verbreitet, er kommt nur in Mittel- und südl. Nordeuropa vor, in einigen Regionen sehr selten. Man findet ihn von April bis August meist in der Nähe von Gewässern. Käfer und Larven ernähren sich von Weidenblättern, manchmal auch...

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  • 15.05.21
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Raufühler Dickmaulrüssler (Simo hirticornis)

Die Rüsselkäfer (Curculionidae) sind weltweit mit rd. 60.00 Arten vertreten. In Mitteleuropa gibt es rd. 1.200 Arten, in Deutschland rd. 900. Vom Dickmaulrüssler, auch Lappenrüßler genannt, innerhalb der Familie der Rüsselkäfer sind in Mitteleuropa rd. 160 Arten bekannt. Die kleinen Käfer, 3 bis 14 mm groß sind überwiegend nachtaktiv. Sie fressen von April bis Oktober Löcher in Triebe, Knospen und Blätter an Nutz- und Zierpflanzen. Die Larven schädigen Wurzeln und Knollen. Deshalb werden sie...

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  • 03.05.21
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Der Käfer mit dem Brett vorm Kopf

Der Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus) ist die einzige Art seiner Gattung in Deutschland aus der Familie der Schröter. Zu dieser Familie zählt auch der Hirschkäfer (Lucanus cervus). Die Entwicklung der Larven ähneln der des Hirschkäfers. Sie entwickeln sich in morschem Holz (Baumstümpfen) mit Vorliebe in Laubwäldern und zum fertigen Käfer dauert es bis zu 3 Jahren. Der Oberkiefer des Männchens ist sehr breit und daher der Name "Balken"schröter. Beim Weibchen ist dieser Balken sehr schmal....

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  • 08.08.20
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Der Moschusbock (Aromia moschata) - der einzige seiner Gattung in ganz Europa

Der einzige der Gattung "Aromia", der in Europa heimisch ist. Ein glücklicher Zufall und gleich zwei davon. Nach dem BNatSchG und BArtSchV ist er „besonders geschützt“. Die Eiablage erfolgt bevorzugt in Weidenhölzern, aber auch in Pappeln oder Erlen. Die Larven entwickeln sich erst nach 2 bis 3 Jahren zum Käfer. Der Name des Käfers weist darauf hin, er sondert ein moschusartig riechendes Sekret ab. Ausgewachsene Moschusböcke ernähren sich von Pollen von Doldenbüten wie z. B. Holunder und...

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  • 29.07.20
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Vierbindiger Schmalbock (Leptura quadrifasciata)

Diesen Käfer findet man überwiegend auf Doldenblütler z. B. Wiesenbärenklau, er ernährt sich von Pollen und Blütenteilen. Er kommt in fast ganz Europa vor, nach Osten über den Kaukasus hinaus, sogar in Sibieren. Der Vierbindige Schmalbock bevorzugt feuchte Wälder und ist im Gebirge häufiger anzutreffen als im Flachland. Er wird bis zu 19 mm groß; fliegt von Juni bis August. Die Larven des Käfers ernähren sich von Totholz verschiedener Laubbäume. Sein wespenähnliches Aussehen dient als Tarnung...

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  • 20.07.20
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Natur + Garten
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Gefleckter Schmalbock (Leptura maculata)

Die auffallende Zeichnung und Färbung (Mimikry) soll eine Wespe vortäuschen und vor Fraßfeinden schützen. Ein ähnlich aussehender Käfer ist der Echte Widderbock (Clytus arietis), der aufgrund seiner Zeichnung und Färbung auch Wespenbock genannt wird, dazu  hier klicken Der Gefleckte Schmalbock wird bis zu 20 mm lang. Er kommt in Mittel-Südeuropa und klein Asien vor. Der Bockkäfer sitzt gerne auf Doldenblüten, auch schon mal auf anderen Blüten und ernährt sich von Nektar, Pollen und...

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  • 11.06.20
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Glanzkäfer (Nitidula rufipes), der mit den blassen Füßen

Über diesen kleinen Glanzkäfer ist sehr wenig bekannt, es gibt so gut wie keine dt. Literatur über ihn. Seine Größe beträgt nur 2 mm, nur selten darüber hinaus. Er hat keinen deutschen Namen, er gehört zu der Familie der Glanzkäfer (Nitidulidae). In einem alten Buch fand ich „Nitidula rufipes Rothfüsiger Kleinaaskäfer glänzend mit blassen Füssen“. Aas bezieht sich dabei auf die Larven, die von Aas leben sollen. Der Käfer selbst soll sich von Pflanzensäften ernähren. Den gleichen Hinweis fand...

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  • 08.06.20
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Pinselkäfer Glattschieniger (Trichius zonatus/gallicus)

Vom Pinselkäfer gibt es in Europa nur 3 Arten und sie sind schwer zu unterscheiden. Der wärmeliebende Glattschienige (Trichius zonatus/gallicus) kommt in ganz Mitteleuropa vor; den Gebändertern (Trichius fasciatus) hat man schon am Nordkap gesehen; der Südöstliche Pinselkäfer (Trichius sexualis) sollte eigentlich nur südlich der Alpen vorkommen, hat sich jedoch im Zuge der Klimaerwärmung bis nach Hessen vorgearbeitet. Der Käfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer; Unterfamilie der Rosenkäfer....

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  • 28.05.20
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Natur + Garten
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Rothalsbock (Stictoleptura rubra)

Der Rothalsbock, auch Roter Halsbock und Gemeiner Bockkäfer genannt, wird zwischen 10 und 20 mm lang. Die Käfer sind fast auf der ganzen Nordhalbkugel verbreitet. Die Rothalsböcke ernähren sich von Pollen und Blütenteilen; die Larven ernähren sich von totem Nadelholz. Die Käfer fliegen von Juni bis September. Beim Weibchen sind die Flügeldecken und Halsschild leuchtend rotbraun gefärbt, der Kopf ist schwarz. Die Flügeldecken beim Männchen sind ockergelb, der Halsschild und Kopf ist schwarz...

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  • 23.05.20
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Hirschkäfer im Garten

Gestern Abend fand ich zu meiner großen Überraschung ein Hirschkäfer-Weibchen im Garten. Das sich so manches Geziefer in meinem Garten wohlfühlt war mir klar und die aller meisten Insektenfotos die ich mache, im Lokalkompass veröffentliche, kommen auch aus meinem Garten. Aber Hirschkäfer - Klasse! Das letzte Hirschkäfer-Weibchen fand ich vor 5 Jahren im Moyländer Wald und das letzte Hirschkäfer-Männchen im Reichswald - allerdings tot. Dazu: hier klicken Was man vom Hirschkäfer noch wissen...

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  • 05.05.20
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Natur + Garten
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Echter Widderbock (Clytus arietis)

Der Echte Widderbock- Käfer, auch Gemeine Widderbock oder Wespenbock genannt ist einer der häufigsten seiner Gattung in Europa. Dennoch ist er besonders durch die Bundesartenschutzverordnung geschützt. Der Käfer mit einer Körperlänge bis zu 14 mm fliegt von Mai bis Juli. Die Larven leben zwischen der Rinde und dem Holz (Eichen, Buchen, Weißdornen, Obstbäumen) und fressen sich bis zur Verpuppung tief in das Holz hinein. Die erwachsenen Käfer ernähren sich hauptsächlich von Doldenblütler z.B....

  • Bedburg-Hau
  • 02.05.20
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Natur + Garten
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Schachbrett-Marienkäfer (Propylea quatuordecimpunctata)

Der Schachbrett-Marienkäfer auch Vierzehnpunkt-Marienkäfer genannt ist einer der häufigsten der Marienkäferfamilie in Europa. Er fällt jedoch nicht so häufig auf, weil er gegenüber seinen meist roten Artgenossen mit 3,5 bis 4,5 mm kleiner ist. Seine Färbung und Musterung ist sehr vielfältig. Wie die meisten Marienkäfer ernährt er sich von Blattläusen. Die Larven fressen bis zu 20, der Käfer bis zu 50 Blattläuse am Tag. Das Weibchen legt bis zu 400 Eier aus denen sich die Larven entwickeln. Die...

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  • 29.04.20
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Natur + Garten
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Picknickkäfer (Glischrochilus quadrisignatus)

Der kleine Käfer, 4 - 8 mm groß, ernährt sich von reifen oder beschädigten Früchten und Baumsaft von Ahorn und Eiche. Er überwintert unter Rinden oder in Pflanzenüberesten. Die Larven ernähren sich von verrottendem Pflanzenmaterial. Der Käfer ist ein Einwanderer aus Nordamerika, der nachweislich nach dem 2.WK, 1948 mit der Berliner Luftbrücke zu uns kam und sich mittlerweile in ganz Mitteleuropa angesiedelt hat. Was für ein Zufall: Heute beim Radausflug machte ich eine Pause, ein Picknick und...

  • Bedburg-Hau
  • 05.04.20
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Ratgeber
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Der Hirschkäfer stirbt aus

Schon lange habe ich keinen Hirschkäfer gesehen. Das letzte Hirschkäfer-Weibchen sah ich 2015 und das letzte Hirschkäfer-Männchen vor 20 Jahren. Am letzten Sonntag fand ich dann ein Männchen, doch es regte sich nicht, er war tot. Früher war nicht alles besser, für den Hirschkäfer schon. Oft habe ich ihn in den 50/60er Jahren sehr oft gesehen. Der Hirschkäfer wird in der Roten Liste als „stark gefährdet“ eigestuft. Doch was nützt das, wenn der Lebensraum des Käfers immer mehr zerstört wird?...

  • Bedburg-Hau
  • 23.07.19
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Natur + Garten
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Getreidehähnchen

Getreidehähnchen (Oulema melanopus) auch Rothalsige Getreidehähnchen und Grashähnchen genannt. Der Käfer wird bis zu 4,5 mm groß. Er fliegt von April bis Juni, die zweite Generation im Juli/August. Die Deckflügel können unterschiedlich gefärbt sein, grün blaugün, metallblau. Die Weibchen legen bis zu 200 Eier mit Vorliebe auf Getreideblättern ab. Die Larven nagen an den Zellschichten der Blätter und dadurch entstehen streifenförmige Muster. Bilder: Garten, 14./15. Juli 2019

  • Bedburg-Hau
  • 21.07.19
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Der kleine Atomarius

Der Bruchus atomarius ist ein kleiner Käfer der nur 2 – 3 mm groß wird. Einen offiziellen deutschen Namen hat er nicht, doch er wird auch Wickensamenkäfer genannt. Er gehört zu den Samenkäfern. Die Weibchen legen ihre Eier in noch reifende Samenkapseln (Schoten) und die Larven bohren sich dann in die Samen, wovon sie sich ernähren. Die Käfer findet man von Mai bis Juli. Verwechselbar ist er mit dem Ackerbohnenkäfer (Bruchus rufimanus). Wobei die Flügelzeichnung etwas ander aussieht  und er wird...

  • Bedburg-Hau
  • 03.07.19
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Der Glänzende Blütenprachtkäfer (Anthaxia nitidula)

Der Glänzende Blütenprachtkäfer auch Zierlicher Prachtkäfer, gehört zur Familie der Prachtkäfer. Der Käfer wird nur max. 8 mm groß. Auf den Bildern ein Männchen. Das Weibchen (zwei letzten Bilder) hat einen roten Kopf, roten Halsschild und die Flügeldecken sind bläulich gefärbt. Der Käfer ist hauptsächlich in Süd- und Mitteleuropa verbreitet, hier eher seltener. Er ernährt sich von Blütenpollen, hautsächlich Rosen (Wildrosen), so wie auf den Bildern. Ein weiterer seltene Käfer der gerne auf...

  • Bedburg-Hau
  • 11.06.19
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Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens)

Der Scheckhorn-Distelbock, auch Nesselbock oder Linienhalsiger Halmbock genannt ist ein Käfer aus der Familie der Bockkäfer. Er wird bis zu 23 mm groß mit Fühlern doppelt so lang. Er kommt in Mittel- und Südeuropa vor, im Süden  NRW´s häufiger, im Norden weniger. Die Käfer leben auf Brennnesseln und Disteln. Die Larven überwintern an ihren Wirtspflanzen und verpuppen sich dort im Frühling.  Der Käfer schlüpft im Mai. Bilder: Im Garten 4. Juni 2019

  • Bedburg-Hau
  • 04.06.19
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Natur + Garten
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Grüner Schildkäfer

Der Grüne Schildkäfer (Cassida viridis) ist ein Blattkäfer den man wegen seiner grünen Färbung nur schwer auf seinen bevorzugten Pflanzen erkennen kann. Nur wenn er mal wie im Bild auf Salbei sitzt, die Pflanze mag er neben Minze, Brennnessel und Distel auch gerne, ist seine Tarnung aufgeflogen. Auf den ersten Blick kann man ihn auch für eine Wanze halten. Der Käfer wird maximal 10 mm groß und er ist ungewöhnlich flach. Bilder: Anfang April 2019

  • Bedburg-Hau
  • 09.04.19
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Natur + Garten

Zirpkäfer (Criocerinae) im Februar

Heute fand ich den Zirpkäfer, genauer das Rothalsige Getreidehähnchen (Oulema melanopus). Der kleine, nur 4 mm große Käfer flog auf die Hauswand zu und setzte sich dort nieder zum sonnen. Kaum zu glauben, denn die Flugzeit dieses Käfers erstreckt sich von April bis Juni. Mir gelang leider nur dieses eine Bild; er fühlte sich gestört – Sorry.

  • Bedburg-Hau
  • 16.02.19
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