Sergej Lebedews Roman „Die Beschützerin“
Massengrab im Schacht
Ein stillgelegter Schacht einer Zeche in der Ost-Ukraine steht im Mittelpunkt des fünften Romans des russischen Autors Sergej Lebedew – ein Ort, der mit Toten überhäuft ist und an dem der Autor die blutige russische Geschichte in Ausschnitten erzählerisch Revue passieren lässt. Der 55-jährige Lebedew, studierter Geologe, lebt seit sieben Jahren im Exil in Potsdam. Vier Tage im Juli des Jahres 2014 in einer fiktiven Bergbaustadt im Donbass werden aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben....
