Jecker Sturm auf Velberter Rathaus
Stadtprinzenpaar eroberte goldenen Schlüssel vom Bürgermeister

Sie haben es geschafft! Velberts Prinzessin Saskia I. hat gemeinsam mit ihrem Prinzen Markus I. an Altweiber den Schlüssel des Rathauses von Bürgermeister Dirk Lukrafka erkämpft. Foto: Bangert
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  • Sie haben es geschafft! Velberts Prinzessin Saskia I. hat gemeinsam mit ihrem Prinzen Markus I. an Altweiber den Schlüssel des Rathauses von Bürgermeister Dirk Lukrafka erkämpft. Foto: Bangert
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Velbert. Das war eine wahrhaft stürmische Weiberfastnacht: Während starke Böen draußen ums Velberter Rathaus wehten, stürmten drinnen die Narren das Foyer. Ihr Ziel: der lang ersehnte Machtwechsel im Rathaus an den tollen Tagen.

Bunt kostümiert schunkelten sich die Jecken warm, und Cowboys, Kätzchen, Polizisten, Ritter und flotte Bienen sangen lauthals zu bekannten Karnevalsliedern, die dank DJ Mirko Student durch die Räume schallten. 

Traditionelle Schlüsselübergabe

Dann nahte der Moment, der die närrische Seele jedes Jahr ein wenig höher schlagen lässt: Die traditionelle Schlüsselübergabe.
Der Machtwechsel wurde mit dem Einmarsch des Stadtprinzenpaares eingeläutet, das mit lauten Helau-Rufen von der Narrenzunft begrüßt wurde. Für Prinzessin Saskia I. und Prinz Markus I. von der KG Urgemütlich galt es nun, den begehrten Schlüssel des Velberter Rathauses zu ergattern. Doch so einfach war dieses Unterfangen auch in diesem Jahr nicht.
Bürgermeister Dirk Lukrafka, der mit einer Abordnung seiner Verwaltungsmitarbeiter kostümtechnisch die "Goldenen Zwanziger Jahre" aufleben ließ, machte es den Tollitäten nicht leicht.
"Ihr wollt unser Rathaus stürmen, meint ihr wohl, ich würde türmen? Mein Satz mit X, das wird wohl nix...", ließ das Stadtoberhaupt selbstbewusst wissen.
Doch die Tollitäten bekamen doch noch ihre Chance. Für sie gab es Fragen und Aufgaben rund um das Thema "Zwanziger Jahre" zu lösen. Gesagt, getan - alles wurde natürlich perfekt von den beiden bewältigt, und kurz darauf hielt Saskia I. "ihrem" jecken Volk freudestrahlend den goldenen Schlüssel entgegen. Kurz darauf wurde gemeinsam mit dem Bürgermeister mit einem Tröpfchen Absynth auf den erfolgreichen Machtwechsel angestoßen.

Damensitzung am Abend

Auch die feierfreudigen Narren vor Ort ölten mit dem einen oder anderen kühlen Blonden und so manchem Schnäpschen ihre Kehlen - und einige Jecke hatten sich sogar Proviant mitgebracht. Denn so ein Altweiber-Tag ist lang, und abends zogen viele sogar noch weiter. So auch die "Crazy Ladies" der KG Grün-Weiß Langenhorst. Die lustige und quirlige Frauentruppe besuchte nach dem Machtwechsel im Rathaus noch die Damensitzung. Das nennt man Kondition!
Bis Rosenmontag ist Velbert nun fest in Narrenhand. Dann heißt es Kostüme wegpacken - bis zum nächsten "Tüpp, Tüpp, Helau".

Autor:

Beatrix von Lauff aus Essen-Ruhr

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