Stiftung Warentest - Mähroboter kaufen leicht gemacht

Wer erinnert sich schon gerne an das mühselige Rasenmähen von Hand. Seitdem es Mähroboter gibt, ist damit im Prinzip Schluss. Voraussetzung ist natürlich, dass du dir auch solch einen Mähroboter anschaffst.

Mähroboter im Fokus

Als Aushängeschild für Mähroboter erweist sich allerdings immer noch der Hersteller Husqvarna. Diese Firma kann auf stolze 20 Jahre Entwicklungsgeschichte in Sachen Rasenroboter zurückblicken. Nicht um sonst ist es hier der Husqvarna Automower 320, der den Rasen perfekt trimmt und auch noch im sehr schwierigen Gelände seine Arbeiten verrichtet.

Wichtige Ratschläge vor dem Kauf

Vor dem Kauf eines Mähroboters solltest du dir auf jeden Fall vergegenwärtigen, was dein Rasenroboter zu leisten hat. Folgenden Kriterien sollte man vor dem Kauf eines Mähroboters beachten:

  • Ausmaß der Rasenfläche und Hangneigungen als Auswahlkriterium
  • Kaufen im Ladengeschäft oder im Internet
  • Mähen nach System oder nach dem Zufallsprinzip
  • Mähroboter mit Induktionschleife vs. Mähroboter ohne Induktionsschleife
  • Die Ladezeiten
  • Schnitthöhenverstellung und Fernsteuerung über Smartphone App

Ausmaß der Rasenfläche und Hangneigungen als Auswahlkriterium

Vor dem Kauf eines Mähroboters solltest du dir auf jeden Fall vergegenwärtigen, was dein Rasenroboter zu leisten hat. Kriterium für den Kauf eines solchen Roboters ist, wie im Prinzip jeder Mähroboter Vergleich zeigt, zum einen die Größe der Rasenfläche und zum anderen die Hangneigung. Auf dem Markt findest du Roboter, die eher für kleinere Rasenflächen und solche, die für Flächen von mehreren 1000 m² konzipiert sind. Hier schneidet auch wieder der Husqvarna Automower 320 sehr gut ab, welcher Rssenflächen bis zu einer Größe von 2200 m² bearbeiten kann. Ein guter Rasenmäher Roboter Vergleichgibt dir jedenfalls die entscheidenden Hinweise, für welche Fläche die jeweiligen Roboter konzipiert sind. Weiterhin ergibt solch ein Vergleich, für welche Hangneigung der Rasenroboter geeignet ist. Die Werte schwanken hier zwischen 25 und 50 %. Diese wichtigen Vorüberlegungen schränken schon einmal die Auswahl zwischen den verschiedenen Rasenrobotern ein.

Kaufen im Ladengeschäft oder im Internet

Eine nächste Frage ist, wo du deinen Rasenroboter am günstigsten kaufst. Gekauft werden sollte natürlich bei einem kompetenten Fachhändler. Fakt ist natürlich, dass solch ein Rasenroboter ganz schnell bis zu 1000 EUR oder mehr kostet. So hat die Erfahrung gezeigt, dass es sich lohnt, einen genauen Preisvergleich anzustellen. Dies geht über das Internet natürlich am schnellsten und bequemsten. Letztendlich ist nach unserer Auffassung diese Webseite, die dich zu den Angeboten mit den günstigsten Preis-Leistung-Verhältnissen führt und dir beim Mähroboter kaufen behilflich ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass über Amazon eine reichhaltige Auswahl an Rasenrobotern zu finden ist. Amazon ist somit das Mittel der ersten Wahl.

Mähen nach System oder nach dem Zufallsprinzip

Hängt die Auswahl des richtigen Rasenroboters von der Größe der Rasenfläche und der Hangneigung ab, so kommt nun noch ein weiteres Kriterium hinzu. Bei den heutigen Modellen gibt es nämlich zwei

Rasenmähroboter bei der Arbeit

unterschiedliche Prinzipien. Der eine Rasenroboter mäht den Rasen systematisch, während der andere Rasenroboter gewissermaßen nach dem Zufallsprinzip vorgeht. Mit anderen Worten: Der eine Roboter bearbeitet den Rasen nach einem Muster, der andere geht kreuz und quer vor. Bei einem guten Rasenroboter spielt es im Prinzip keine Rolle, nach welchem Prinzip dieser vorgeht. Das Ergebnis ist immer ein sauber getrimmter Rasen. Allerdings ist der systematisch vorgehende Rasenroboter, wie schon der Mähroboter Vergleich von Bosch oder der Husqvarna Mähroboter Vergleich gezeigt haben, im Durchschnitt um 30 % schneller.

Mähroboter mit Induktionschleife vs. Mähroboter ohne Induktionsschleife

Dann gibt es noch die Auswahl zwischen einem Mähroboter mit einem Begrenzungskabel bzw. einer Induktionsschleife und dem drahtlosen Mähroboter. Bei dem Begrenzungskabel des zuerst genannten Roboters handelt es sich um ein im Durchschnitt 150 bis 200 m langes Kabel, das in den Rasen zu verlegen ist. Der drahtlose Mähroboter hingegen verfügt über den Vorteil, dass kein solches Kabel verlegt werden muss; dieser Roboter kann im Prinzip sofort seine Arbeit beginnen. Der Nachteil eines solchen Modells ist aber, dass dieses seinen Einsatzbereich auf lediglich kleineren Rasenflächen bis zu knapp 800 m² findet. Allerdings brauchst du den Einsatzbereich deines Rasenroboters in diesem Fall auch nicht mühevoll abstecken. Die Größe der zu bearbeiten Rasenfläche ist hier also ebenfalls mit ein entscheidendes Auswahlkriterium. Es gibt Rasenroboter die ohne Induktionsschleife auskommen. Dank der mit unter installierten Sensoren sind diese Mähroboter in der Lage, auf einer Rasenfläche nicht mit Gras bewachsene Stellen von anderen zu unterscheiden. Sie erkennen selbstständig Hindernisse wie Steine, Löcher sowie Hangneigungen.

Die Ladezeiten

Wichtig ist natürlich, dass der Rasenroboter seine Leistung erbringt. Demzufolge ist jedes Modell mit einer starken wieder aufladbaren Batterie ausgestattet. Aus diesem Grund gehört natürlich zu dem herkömmlichen Lieferumfang auch das entsprechende Ladegerät. Je nach Modell ist die Stärke der Batterie unterschiedlich; dies gilt natürlich auch für die jeweilige Ladezeit. Beim Gardena R70 Li beispielsweise beträgt die Ladezeit eine knappe Stunde. Nach jeweils einer Stunde Mähen fährt er wieder zurück zur Ladestation und benötigt eine Stunde Ladezeit. Bearbeitet werden kann eine Rasenfläche von bis zu 700 m². Der Bosch Indego 1000 Connect benötigt eine Ladezeit von knapp 40 Minuten für eine Mähphase von 50 Minuten und kann eine Fläche von bis zu 1000 m² sauber schneiden.

Schnitthöhenverstellung und Fernsteuerung über Smartphone App

Bei diesem Modell von Bosch kommen noch zwei weitere Faktoren hinzu, die für dich wichtig sein könnten. Dies ist zum einen eine zehnstufige Schnitthöhenverstellung sowie die Möglichkeit derSteuerung dieses Rasenroboters über eine Smartphone App. Je differenzierter die Schnitthöhen verstellt werden können, desto leichter lässt sich der Betrieb deines Rasenroboters an die Höhe des Bewuchses des Grases anpassen. Mit einer intelligenten Vernetzung via Smartphone App kannst du deinen Roboter zudem ganz leicht fernsteuern bzw. bedienen. Fakt ist, dass in diesem Zusammenhang die Husqvarna Mähroboter im Vergleich zu den anderen Herstellern federführend ist, zumal die Firma Husqvarna das erste ferngesteuerte Modell eines solchen Rasenroboters herausgebracht hat. Solch ein Mähroboter kann so programmiert werden, dass er zu einer bestimmten Uhrzeit und zu einem bestimmten Tag seine Dienste verrichtet. Dies gilt erst recht für den Husqvarna Automower 320. So erfreuen sich insgesamt gesehen die Hersteller wie Husqvarna, Bosch und Gardena, aber auch die Hersteller Robomow einer sehr großen Beliebtheit.

Fazit

Die Ergebnisse der Mähroboter können sich, was die Mähergebnisse betrifft, grundsätzlich sehen lassen. Mähroboter sparen Zeit und Arbeit. Ihre Anschaffung ist im Verhältnis zu einem Rasenmäher natürlich wesentlich teurer. Die Unterhaltungskosten fallen dafür wieder ein wenig geringer aus. Für welchen du dich auch immer entscheiden magst, hängt von den obigen Auswahlkriterien ab.

Autor:

Jessica Voigt aus Velbert

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