Dem Konditor mehr wie „nur“ über die Schulter geschaut !

Immer gut drauf und bei der Sache
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Heute durfte ich dem Konditor mal ein wenig mehr wie nur über die Schulter schauen.Grund dazu gab mir die Goldhochzeit, welche meine Eltern heute am 1. Februar 2013 feiern. Das Fest findet morgen statt.

"Süße Ecke" Goldhochzeit

Meine zukünftige Nichte lernt seit Anfang September letzten Jahres das Handwerk des Konditors. Um für die Goldhochzeit eine Torte anzufertigen, durfte ich sie an ihrem Ausbildungsort „Süße Ecke“ in Velbert besuchen und sogar ein wenig mit Hand anlegen. Nachdem ich ihren Chef um Erlaubnis gefragt habe, ob ich daraus für den LK eine Art „Tortenworkshop“ erstellen darf und er dem zustimmte holte ich meine Kamera raus und schon ging es frisch ans Werk.

Welche darfs denn sein?

Zuerst wurde überlegt welche Art von Torte. Wir haben uns für die Buttercreme entschieden. Es sollte ein weißer Zylinder am Ende als Torte dargestellt werden. Die Butter wurde samt der Vanillecreme aufgeschlagen. In der zwischen Zeit wurden mit dem passenden Tortenring die einzelnen Böden ausgestochen. Sechs Stück waren es im Ganzen, plus Keksboden, welcher auch mit dem Tortenring ausgestochen wurde.
Nachdem die Buttercreme ihre geeignete Masse hatte wurde sie noch mit einem leckeren Himbeersirup versüßt. Die Himbeermasse wurde zwischen den einzelnen Böden aufgestrichen, sowie auch um den Rand. Alles kam in den Tieffroster um mehr Festigkeit zu bekommen.

Wie macht man Tortenrosen?

Es wurde mir dann gezeigt wie man auf „einfache“ aber wirklich geschickter Weiße die bekannten Tortenröschen herstellt. Man formt aus Fondant eine Rolle, schneidet kleine Stückchen ab und legt diese in einer Art Presse. Dadurch erhalten sie gleich eine runde Form, welche dann mit viel geschickt Sichtweise aneinander gelegt werden. (siehe Fotos). Ich habe es auch mal ausprobiert und es macht wirklich Spaß, wenn man weiß wie die Handgriffe gehen. (Übung macht en Meister)
Meine Nichte war so lieb und hat schon die vielen Rosen einen Tag zuvor vorbereitet und mit Goldpuder versehen. Auch die passenden Blätter dürfen natürlich hierzu nicht fehlen.
Ein Goldband was am Ende noch den Zylinder verzieren soll haben wir gemeinsam angefertigt und mit einem Pinsel das Goldpuder aufgetragen.

Alles platt gemacht

Um die Torte komplett einzuhüllen wurde das Fondant in einer Presswalze ein paar Mal hin und hergefahren. Immer wieder ein wenig mit Puderzucker bestäubt damit es nicht an dem Walzwerk kleben bleibt. Nun wurde die Torte umhüllt. Die goldenen Rosen, das Band, sowie die Blätter wurden auf der Torte platziert.

Tolle Tülle

Um den Schriftzug hinzubekommen rollt man sich aus Papier eine eigene Tülle wo die flüssige Schokolade eingefüllt wird.(siehe Fotos). Die Spitze der Tülle mit der Schere abschneiden und den Schriftzug in einem Durchgang auftragen.
Zum Schluss das Goldbrautpaar noch oben drauf und fertig ist die tolle Goldhochzeitstorte.

Besondere Einblicke

Das war für mich wieder ein sehr interessanter Nachmittag, wo ich viele neue Eindrücke mitgenommen habe. Ein richtig schönes und vielseitiges Handwerk der Beruf eines Konditors.

Dankeschön

Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei Herrn Brechtken bedanken, dass ich in seiner Konditorei „Süße Ecke“ mir all diese Eindrücke holen durfte.

Autor:

Elke Schumacher aus Heiligenhaus

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