Nachhaltigkeitsausstellung in der Hans-Tilkowski-Schule

von links: Leon Hoffmann (Stadt Herne), Yousef (Schüler), Nico (Schüler), Silke Gerstler (Verbraucherzentrale Herne), Benita und Marie (Schülerinnen)
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  • von links: Leon Hoffmann (Stadt Herne), Yousef (Schüler), Nico (Schüler), Silke Gerstler (Verbraucherzentrale Herne), Benita und Marie (Schülerinnen)
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„Einfach machen! Ideen für nachhaltigen Konsum“ – diesen Titel trägt eine Ausstellung der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW, die in Kooperation mit der Abteilung Gesundheitsförderung des Fachbereich Gesundheitsmanagement der Stadt Herne seit Anfang Dezember in der Hans-Tilkowski-Schule zu sehen ist.

Die Ausstellung zeigt in fünf Stationen, wie nachhaltige – also umweltfreundliche und sozialverträgliche – Konsumentscheidungen aussehen können. Umweltberaterin Silke Gerstler wird in zehn Klassen jeweils eine Doppelstunde lang durch die Ausstellung führen. Die Schüler*innen schauen sich in kleinen Gruppen alle Themenbereiche an und sind für die im Anschluss durchgeführte Challenge gerüstet. Zwei Teams treten in mehreren Spielen gegeneinander an: Zum Beispiel zählen Schnelligkeit und Geschick beim Spiel „Becherstapeln“, beim „Tabu-Spiel“ müssen Begriffe aus der Ausstellung beschrieben werden und beim „Wissensquiz“ kann man nur mit der richtigen Antwort Punkte für die eigene Gruppe bekommen.
Die Ausstellung bietet dazu Anregungen für ganz alltägliche Entscheidungen. Etwa zum saisonalen Kochen und gesunden Gärtnern, oder zum Kauf von Kleidung aus fairem Handel oder Schulheften aus Recyclingpapier.

Kaum ein Schüler wusste z. B., dass fast alle Kaugummis fast ausschließlich aus synthetischen Rohstoffen bestehen. Den „Gummianteil“ bilden dabei Polymere auf Erdölbasis. Im Klartext: Es wird auf Kunststoff gekaut. Das ist sowohl ökologisch als auch gesundheitlich bedenklich. Die Alternative - Bio-Kaugummis aus Chicle - sind zu 100 Prozent biologisch abbaubar und dürfen von der Gewinnergruppe getestet werden.

Jede Station bietet Mitmachelemente an. Ausstellungsbesucher können etwa am Tauschregal ausprobieren, wie sich „Sharing“ also das Teilen von Produkten anfühlt. Für ausgemusterte Handys steht eine Sammelbox bereit, aus der die Geräte ins Recycling gegeben werden.

Dass nachhaltiger Konsum einfacher wird, dafür setzt sich die Umweltberatung schon seit vielen Jahren ein. Verbrauchern fehlen noch zu oft verlässliche Informationen über Produkte und ihre Herkunft. Manchmal sind es auch Gewohnheiten, die nachhaltigem Konsum im Weg stehen. „Manche Dinge müssen einfacher werden, andere muss man einfach machen.“, so Umweltberater Silke Gerstler.

Autor:

Silke Gerstler aus Herne

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