TG Rote Erde feiert Beachvolleyballerinnen Jule Mantsch und Britt Heisler
Tierisch tolles Team

Jule und Britt sind zwei echte Siegertypen!
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Was war das für eine Saison, die die Beachvolleyballerinnen Jule Mantsch und Britt Heisler da vergangenes Jahr hingelegt haben? Eine fantastische! Und deshalb gab es am vergangenen Donnerstag, 28. Januar, auch eine kleine Online-Feierstunde für die zwei Volleyball-Asse der TG Rote Erde Schwelm.

von Nina Sikora

Alle Volleyball-Damen der Turngemeinde "Zur roten Erde" von 1848 Schwelm e.V. sowie die Trainer, Vereinsvorstände, Vertreter des Stadtsportverbands und Schwelms Bürgermeister Stephan Langhard fanden sich zum Zoom-Meeting ein, um zumindest online den zwei talentierten Beachvolleyball-Mädels zu ihren Leistungen zu gratulieren. "Wir haben gerade das stärkste Rote Erde Team am Start", erklärt Gereon Duwe, Coach Halle und Abteilungsleiter Volleyball, der zu Beginn ein paar Fakten zur Volleyballabteilung in die Runde streute. Wie auch im Vorjahr haben die Beachvolleyballerinnen der Rote Erde Schwelm in 2020 einen unbeschreiblichen Siegeszug hingelegt und sind aktuell besser aufgestellt als wohl jemals zuvor. Deshalb ergänzte Duwe wehmütig: "Und dürfen nicht spielen..."

Beachvolleyball trotz Corona

Corona beeinträchtigt seit 2020 den Spiel- und Trainingsbetrieb der Sportvereine. Umso beeindruckender, was Jule und Britt unter den besonderen Bedingungen im ersten Coronajahr geschafft haben. Hier ein Überblick:

  • Gewinn der Deutschen Meisterschaft von Jule Mantsch in der Altersklasse WU-18.
  • Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft von Britt Heisler in der Altersklasse WU-17.
  • Gemeinsamer Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft in der Altersklasse WU-18.
  • Jule Mantsch wurde vom Deutschen Volleyballverband in den Bundeskaderstatus 2 erhoben

Die zwei Beachvolleyballerinnen sind bereits bei den letzten Ehrungen als Sportlerinnen des Jahres der Stadt Schwelm und als Mannschaft des Jahres im EN Kreis ausgezeichnet worden.

Die Beachvolleyball-Asse Jule Mantsch und Britt Heisler.
  • Die Beachvolleyball-Asse Jule Mantsch und Britt Heisler.
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Mit mehr als 100 Prozent dabei

"Beide sind immer mit mehr als 100 Prozent dabei. Das ist ein Team, das sucht seinesgleichen", lobte Beachtrainer und Spielerinnenvater Robert Mantsch. Und auch Bürgermeister Stephan Langhard zeigte sich beeindruckt: "Zunächst mal meine herzlichen Glückwünsche und vor allem meine große Anerkennung zu den wirklich herausragenden Leistungen im abgelaufenen Jahr", sagte er an die zwei jungen Talenten gerichtet und schickte zudem noch seinen Dank hinterher: "Bei der Gelegenheit möchte ich mich auch bei Ihnen bedanken, dass sie den Namen der Stadt Schwelm in die nationale Sportwelt hinaustragen. Das ist sicherlich schön für unsere Stadt. Aber noch viel mehr will ich mich bedanken, dass Sie den Jugendlichen in ihrer Altersklasse zeigen, dass es sich durchaus lohnt, sich Ziele zu setzen und diese Ziele zu verfolgen und mit dem nötigen Ehrgeiz diese Ziele zu erreichen." Der Vorbildcharakter von Jule Mantsch und Britt Heisler wurde im Rahmen der Feierlichkeit mehrfach betont.

Viele lobende Worte

Die beiden Sportlerinnen durften sich noch über viele weitere lobende Worte, wie die vom Vorstand der Volleyballabteilung Christoph Luthe ("Wir sind stolz wie Bolle auf euch!") freuen sowie über ein paar Geschenke. Vom Bürgermeister gab es Gutscheine der Werbegemeinschaft, der Verein spendierte ebenfalls ein paar Gutscheine und zwei neue Trikots, auf denen die Leistungen der Mädels mit drei Sternen über dem Vereinslogo zum Ausdruck gebracht werden.
Jule und Britt freuten sich sichtlich und nach ihren Zielen für 2021 gefragt antwortete Jule: "Mein größtes Ziel: die Teilnahme an der Europameisterschaft." Ihre Teamkollegin blieb da bescheidener: "Möglichst viel trainieren. Wir wissen ja nicht, was möglich ist bis zum Sommer."

Britt freut sich mit ihren Eltern über das neue Trikot.
  • Britt freut sich mit ihren Eltern über das neue Trikot.
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Kein Beachvolleyballfeld in Schwelm

Selbst das Training ist für die beiden aktuell eine Herausforderung und das liegt nicht nur an Corona, sondern auch daran, dass die Stadt Schwelm noch immer kein Beachvolleybalfeld besitzt, auf dem trainiert und gespielt werden könnte. Ein Umstand, der in Anbetracht der Anwesenheit des Schwelmer Stadtoberhauptes auch das ein oder andere Mal Erwähnung fand.

Autor:

Nina Sikora aus wap

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