SGW: Einfach nur genießen

Güngör Kaya (rechts) erzielte im Hinspiel gegen Lotte eines seiner bisher 15 Saisontore. Foto: Peter Mohr
  • Güngör Kaya (rechts) erzielte im Hinspiel gegen Lotte eines seiner bisher 15 Saisontore. Foto: Peter Mohr
  • hochgeladen von Peter Mohr

Selbstbewusst, aber ohne unter Druck zu stehen, fährt die SG Wattenscheid 09 am Samstag zum Tabellenzweiten nach Lotte (Anstoß im Stadion am Autobahnkreuz 14 Uhr).

Obwohl der Klassenerhalt nun auch mathematisch zu 99,9 Prozent unter Dach und Fach ist und damit das selbstgesteckte Saisonziel bereits erreicht ist, lässt sich Trainer Farat Toku auf kein neues, festumrissenes Saisonziel festlegen.
Selbstbewusst werde man nach Lotte fahren. Und der größere Druck würde ohnehin auf den Schultern der Hausherren lasten. „Die haben ganz andere Ziele als wir“, so Toku.
Der 09-Trainer spricht vom Gegner in den höchsten Tönen - und das aus gutem Grund. Seit etlichen Jahren gehört das Team aus dem Tecklenburger Land zur Regionalligaspitze und hat schon einige Male an die Tür zur 3. Liga geklopft.
„Ganz viel individuelle Klasse, aber auch jede Menge Erfahrung“, hat der 09-Trainer bei den Sportfreunden ausgemacht. Trotz des Abgangs ihrer beiden Top-Stürmer Jesse Weißenfels (Preußen Münster) und Benedikt Koep (Eintracht Trier) im letzten Sommer spielen die Nordwestfalen wieder um den Titel.
„Lotte muss gewinnen. Wir können gewinnen.“ Auf diese simple Formel bringt Farat Toku die Partie und ergänzt: „Wir genießen jedes Spiel und wollen unseren dritten Platz nicht freiwillig räumen.“
Personell kann der SGW-Coach auf den gleichen Kader zurück greifen wie zuletzt beim Sieg gegen Viktoria Köln, den Toku als Erfolg einer „taktischen Glanzleistung des Teams“ bezeichnete.

Große Auswärtsstärke

Die unglückliche 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel im Lohrheidestadion sei abgehakt, so der 35-jährige Trainer. Unglücklich auch deswegen, weil dem Lotter Siegtreffer durch den eingewechselten Ex-Profi Bernd Rosinger ein ungeahndetes, übles Foul an Güngör Kaya voraus gegangen war.
Verstecken muss sich die Truppe um Kapitän Mario Klinger in der momentanen Verfassung vor keinem Gegner. Das belegen auch die Zahlen. Die letzte Auswärtsniederlage kassierte die SG Wattenscheid 09 am 19. September beim 1:3 bei Viktoria Köln. Für diese Niederlage ist vor Wochenfrist die Revanche geglückt.
Warum sollte dies am Samstag am Lotter Autobahnkreuz als „Retourkutsche“ für das 1:2 in der Lohrheide nicht ebenfalls gelingen?

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen