Lage im Abstiegskampf bleibt weiter "sehr eng"
SGW: Erster Sieg in 2019

Berkant Canbulut (links) war mit zwei Treffern maßgeblich am Sieg gegen Kaan-Marienborn beteiligt. Foto: Peter Mohr
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Die SG Wattenscheid 09 kann doch noch gewinnen. Die Toku-Truppe siegte am Samstag im Lohrheidestadion im Abstiegsduell gegen Aufsteiger 1FC Kaan-Marienborn mit 3:1 (1:1).

Im siebten Spiel des Jahres 2019 hat es endlich mit dem überlebensnotwendigen "Dreier" geklappt. Zuletzt hatten die Lohrheidekicker vor Weihnachten gewonnen - mit 3:0 gegen Spitzenreiter Viktoria Köln. Vom Glanz dieser Partie war zwar nichts zu sehen, dafür aber, dass die Mannschaft den Abstiegskampf im wahrsten Sinne des Wortes angenommen hat und vor allem dank einer enormen Leistungssteigerung nach der Pause als verdienter Sieger den Rasen verließ.
Farat Toku hatte gegen den Aufsteiger eine etwas weniger defensive Startformation als in Wuppertal auf das Feld geschickt. Für Norman Jakubowski stand Cellou Diallo in der Startformation und auf der Außenbahn bekam Julijan Popovic den Vorzug gegenüber Nicolas Abdat.
„Das war ein verdienter Heimsieg. Ein Fußballspiel dauert nun einmal 90 Minuten“, meinte Gästetrainer Thorsten Nehrbauer nach der Partie, die im ersten Durchgang nur wenige Highlights zu bieten hatte. Zu groß war der Respekt voreinander und die Angst vor einer Niederlage. Richtig aufregend wurde es erst nach einer halben Stunde, als 09-Schlussmann Edin Pepic nach einer zu kurz geratenen Rückgabe in höchster Not mit dem Fuß klären konnte.
Acht Minuten später schlossen die Siegener Vorstädter einen Konter durch Ramaj zur überraschenden Führung ab, die Berkant Canbulut nach mehreren gescheiterten Abwehrversucjhen der Gäste in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit egalisieren konnte.
Nach dem Pausentee wirkten die 09er deutlich agiler, und Berkant Canbulut behielt in der 49. Minute kühlen Kopf und schob zur Führung ein.
"Es freut mich für die Jungs, dass sie sich für ihren Einsatz endlich einmal wieder belohnt haben", meinte Farat Toku nach der Partie. Für die Vorentscheidung sorgte der zuletzt unglücklich agierende Cellou Diallo, der eine unübersichtliche Situation im Gästestrafraum (einige Spieler warteten offensichtlich auf einen Pfiff des Referees) gedeankenschnell ausnutzte.
WEnig später hatte der eingewechselte Tyger Lobinger in einer 1-1-Situation vor dem gegnerischen Torwart sogar den vierten Treffer auf dem Fuß.
"Es war ein wichtiger Sieg, aber erst einmal nur ein Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt", resümierte Toku nach der langen Durststrecke seines Teams.
Dennoch gab es einen Wermutstropfen. Emre Yesilova handelte sich die fünfte gelbe Karte ein und wird am nächsten Samstag in Köln zuschauen müssen.

Pepic, Obst, Lach, Schneider, Popovic, Tunga, Corboz, Canbulut (73. Taskin), Diallo (82. van Santen), Buckmaier, Yesilova (70. Lobinger)

Tore: 0:1 Ramaj (37.), 1:1, 2:1 Canbulut (45. + 49.), 3:1 Diallo (69.)

Gelbe Karten: Yesilova (54.) - Binder (9.), Muhovic (86.), Ramaj (90.)

Zuschauer: 578

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