Hackerangriff gegen die Stadt

Am Mittwoch (11. Juli) ist die Stadt Bochum Ziel eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurde in einem vom internen städtischen Netz abgetrennten Bereich ein Webserver gekapert. Der Angriff erfolgte über eine Sicherheitslücke, die der Angreifer ausnutzen konnte. Der Angriff wurde zeitnah bemerkt und unmittelbare Gegenmaßnahmen eingeleitet. Die GKD Ruhr als städtischer IT-Dienstleister hat die betroffenen Systeme direkt nach dem Alarm vom Netz genommen bzw. abgeschaltet, um eine Gefährdung der Daten der Stadt Bochum von vornherein auszuschließen und zu verhindern. Über das Wochenende und darüber hinaus arbeiten extern hinzugezogene IT-Forensiker an der lückenlosen Aufarbeitung des Vorfalls. Der bestehende Abwehrschild ist auf die jetzt erkannte Angriffsart erweitert worden. Im Zusammenhang mit den Aufräumarbeiten kommt es für den Bürger in den nächsten Tagen leider zu Einschränkungen im städtischen Webangebot, da einige Dienste außer Betrieb genommen wurden und vor einer erneuten Aktivierung auf Sicherheitslücken untersucht werden müssen. Die Stadt wird Anzeige erstatten.
Hackerangriffe nehmen in letzter Zeit generell stark zu, wie aus vielen Presseberichten zu entnehmen ist.

Autor:

Lokalkompass Wattenscheid aus Wattenscheid

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