Interreligiöses Friedensgebet am Berufskolleg Wesel "Frieden... auf Erden und den ein Wohlgefallen!"

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„Friede sei mit Euch und den Menschen ein Wohlgefallen!“,

so wird es von Engeln im Weihnachtsevangelium verkündet. Für das Berufskolleg Wesel angesichts des Unfriedens, der zurzeit an vielen Orten der Welt herrscht, Anlass genug, religionsübergreifend um diesen Frieden in der gut gefüllten Feldmarker Friedenskirche zu bitten. „Denn die Sehnsucht nach Frieden zwischen Menschen, zwischen Ländern und Nationen und auf der ganzen Welt eint die großen Religionen der Menschheit“, betonte Schulpfarrerin Annette Duscha in ihrer Begrüßung der zahlreich erschienenen Schüler und Lehrer. „Gott ist ein Gott des Friedens. Zu ihm beten wir heute als Angehörige unterschiedlicher Religionen, dass er uns die Kraft gibt, auf der Spur der Geburt Jesu Christ, auf der Spur Allahs, Adoneis, Buddhas und Vishnus selbst Menschen des Friedens zu sein.“
Pfarrer Martin Schmidt stellte in einer kurzen Ansprache den Lernprozess der Religionen heraus, dass Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung niemals im Namen Gottes zu rechtfertigen sind. „Zu verheerend sind die Erfahrungen auch mit diesbezüglichem Missbrauch der Religion“.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen Friedensgebete, die von Schülerinnen und Schülern aus sechs verschiedenen Religionen vorgetragen wurden.

Nach jeder Bitte wurde eine Kerze als traditionelles Zeichen des Friedens und der Hoffnung entzündet. Abgeschlossen wurden die verschiedenen Bitten um Frieden mit dem religionsübergreifenden Friedensgebet der Vereinten Nationen. Eine Schulband, die sich für diesen Gottesdienst gebildet hatte, begleitete das interreligiöse Friedensgebet musikalisch unter anderem mit den Friedensliedern „Hevenu shalom alejchem“ und „Dona nobis pacem“.

Autor:

Winnie Rueth aus Wesel

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