Sieben Luisen-Wochen im Preußen-Museum

Königin Luise beim Spaziergang mit ihren älteren Söhnen.
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  • Königin Luise beim Spaziergang mit ihren älteren Söhnen.
  • Foto: Aus dem Bestand des Museums
  • hochgeladen von Dirk Bohlen

Luise, geboren am 10. März 1776 als Prinzessin von Meckelnburg-Strelitz und gestorben am 19. Juli 1810 als Königin von Preußen, ist die mit Abstand bekannteste, beliebteste und offenbar auch heute noch interessanteste unter den elf preußischen Monarchinnen.

wesel. Anmut, natürliche Liebenswürdigkeit und Würde, ein fast bürgerlicher Lebensstil mit Ehemann und Kindern unter einem Dach, literarische Huldigungen des romantisch-empfindsamen Zeitalters, vor allem auch ihr früher Tod mit 34 Jahren, in einer denkbar kritischen und ungewissen Phase des Staates: all dies ließ einen förmlichen Kult um Luise entstehen – einer „Lady Di“ des frühen 19. Jahrhunderts.
Anlässlich ihres 200. Todestages ist die „preußische Nationalheilige“ gerade in diesem Jahr Thema und Heldin vieler Ausstellungen, neuer Publikationen und verschiedenster kultureller Veranstaltungen. Auch das Preußen-Museum NRW in Wesel lädt während seiner „Luisen-Wochen“ vom 30. Mai bis zum 18. Juli die Besucher dazu ein, sich etwas näher mit der Königin bekannt zu machen, die neben Friedrich dem Großen zur einzigen wirklich mythischen Gestalt der preußischen Geschichte wurde.
Das Museum verfügt in seiner Dauerausstellung über zahlreiche hochwertige Objekte, die den eindrucksvollen Rahmen einer ganz speziellen Führung bilden, bei der sich alles um Luise dreht. Die erste Themenführung „Königin Luise von Preußen – ihr Leben, ihre Zeit und ihre mythische Nachwirkung“ findet mit Chris Michaelis am kommenden Sonntag, 30. Mai, um 15.00 statt. Die Führung steht bis zur Finissage am 18. Juli noch mehrmals im Programm und kann natürlich auch von Gruppen und Schulklassen (-kursen) extra nach terminlicher Vereinbarung gebucht werden.

Zu den Veranstaltungen während der „Luisen-Wochen“ haben alle Damen freien Eintritt, die auf diesen schönen Vornamen hören. Auch „Marie-Luisen“ oder „Anna-Luisen“ etc. dürfen natürlich passieren. Ein Herr in ihrer Begleitung hätte dann ebenfalls den Eintritt frei – dieser muss dann allerdings nicht Friedrich-Wilhelm heißen. (Dieser Text wurde verfasst von den fleißigen Mitarbeitern des Museums.)

Königin Luise beim Spaziergang mit ihren älteren Söhnen.

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