Weseler Stadtwerke auf höchstem Niveau zertifiziert
Abschlussprüfung: TSM-Logo für die Erfüllung zeitgemäßer Sicherheitsstandards

Nach einer Abschlussprüfung darf Wesels Versorger das TSM-Logo tragen. Das Technische Sicherheitsmanagement ist ausgezeichnet. Das ist eine wichtige Botschaft für die Kunden.

 Es war wie eine große Abschlussprüfung. Vier Prüfer waren an drei Tagen im Infozentrum der Stadtwerke Wesel GmbH an der Em-ericher Straße anwesend, prüften Angaben, sahen sich das Klärwerk im Hafengebiet an und schauten sich in der Praxis an, wie neue Anforderungen mit dem Fokus auf technische Sicherheit umgesetzt wurden. Die Stadtwerke Wesel GmbH waren gut vorbereitet auf das, was am Ende eines besonderen Zer-tifizierungsprozesses auf sie zukam.

Das Ergebnis war nicht nur sehr gut, die beteiligten Mitarbeiter hatten auch mit Bravour einen Kraftakt hinter sich gebracht. Bei einer feierlichen Übergabe erhielten Stadtwerke (SWW) und die zugehörige NSG Netzservicegesellschaft Niederrhein mbH, zuständig für den technischen Betrieb von Energie- und Wassernetzen, ihre TSM-Zertifikate. Das Kürzel steht für Technisches Sicherheitsmanagement der Verbände DVGW und DWA, welches die Stadtwerke für die Spaten Gas, Wasser und Abwasser erlangt haben.

Geschäftsführer Franz Michelbrink ist zufrieden. „Die Botschaft ist: Wir sind als Unternehmen noch besser geworden, weil wir nach neuesten Standards un-tersucht und zertifiziert worden sind. Das ist für unsere Kunden ein wichtiges Signal. Das TSM-Logo wird uns nun bei unseren öffentlichen Auftritten beglei-ten.“ Das Verfahren war nicht nur gut fürs gesamte Stadtwerke-Team, sondern hilft, die Dynamik des Qualitätsmanagements anzutreiben, mögliche Defizite in der Organisation systematisch zu erkennen und zu beheben sowie Prozesse für die Zukunft auf die richtige Schiene zu setzen. „Das Miteinander ist stärker geworden“, sagt Technischer Leiter Henning Wagner.

Der Prozess, der seit 2017 bei SWW und NSG lief, hat viele Lerneffekte ge-habt. Das begann im Kleinen mit der Sicherheitsausrüstung zur Ersten Hilfe. „Praktische Dinge, die von den Mitarbeitern wahrgenommen werden, helfen dem Prozess“, sagt Henning Wagner. Aber das TSM, spezifisch zur Sicher-stellung einer ordnungsgemäßen Gas- und Wasserversorgung entwickelt, ist
auch das Mittel, einen Versorger bezüglich Aufbau- und Ablauforganisation zu prüfen, Haftungsrisiken zu minimieren und Handlungssicherheit für Mitarbeiter und Führungskräfte zu festigen. Leitfäden und Organisationshandbuch machen die Abläufe und Verantwortlichkeiten transparent. Dazu wird die Identifi-kation von Handlungsfeldern und der Selbstbewertung der Unternehmen gut unterstützt.

Auch an den Krisenfall ist gedacht. Hochwasser, Stromausfall, Wetterfolgen – die Stadtwerke müssen im Fall des Falles schnell reagieren. Krisenmanage-ment und Kommunikation mit der Öffentlichkeit müssen vereinbart werden. Da müssen nicht nur Risiken bewertet werden, damit zum Beispiel das Notstromaggregat für die Wasserförderung im Flürener Wasserwerk angeworfen wird, sondern auch saubere Kommunikation den Kunden erreichen. Fleißarbeit war der Zertifizierungsprozess auch.

Dennis Hamm, SWW-Projektleiter, war von Anfang an dabei. „Ich würde das direkt wieder machen, die Ergebnisse sind sehr nützlich. Man schaut sich auch intensiv Abläufe an, was im Tagesgeschäft einfach nicht geht. Die Themen waren vielfältig, viele Änderungen hat es gegeben. Eine spannende Sache“, sagt er.
Erfolgreiche Zertifizierung ist das eine, den Prozess in Bewegung zu halten das andere. Jährlich wird es eine Auffrischung und kritische Überprüfung geben. Das fällt angesichts der vorhandenen Basis leicht. Die Kunden haben viel davon, sie wissen, dass die Stadtwerke alles tun, die Qualität zu sichern, die die Weseler schätzen.

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