Ehrliche und engagierte Absicht

Zur Schließung des Marienkrankenhauses in Wickede-Wimbern äußert sich nun der Katholische Hospitalverbund Hellweg, der Träger der Einrichtung.
„In vielzähligen Reaktionen und auch in der jüngsten Resolution des Rates der Gemeinde Wickede (Ruhr) ist seitens der Mitarbeiterschaft sowie in der Öffentlichkeit über die beabsichtigte Schließung des Marienkrankenhauses Wickede-Wimbern diskutiert worden.
An der heutigen Stelle ist es uns ein Anliegen, einige Fakten zur Diskussion noch einmal deutlich hervorzuheben.
Die Tatsache, dass im Jahr 2008 das Marienkrankenhaus vom Katholischen Hospitalverbund Hellweg übernommen wurde, war damals ein Rettungsanker. Nur so war es nach dem Rückzug zweier Gesellschafter überhaupt möglich, das Krankenhaus am Leben zu erhalten.
Es war 2008 die ehrliche und engagierte Absicht, den Standort und die Arbeitsplätze in Wimbern zu sichern. Nach drei harten Arbeitsjahren, in denen natürlich gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viele arbeitsreiche Prozesse aktiv mitgestaltet haben, zeigte sich in den vergangenen Monaten, dass die Sicherung nicht gelang.
An dieser Stelle hatte bereits im Januar 2011 der Hospitalverbund bekannt gegeben, dass er selbst das Haus aufgrund der anstehenden finanziellen Aufgaben nicht mehr weiterführen könne. Der dann intensiv betriebene Verkaufsprozess war der nächste Schritt in der beabsichtigen Standort- und Arbeitsplatzsicherung. Auch dieser scheiterte, da alle namhaften Träger aufgrund mangelnder Perspektive für den Standort absagten. Über diese Situation sowie die grundsätzliche Lage des Hauses sind seit Jahresbeginn Mitarbeitervertretung sowie Führungskräfte immer wieder, zuletzt Anfang September 2011, informiert worden.
In einigen Tagen werden die angekündigten Gespräche mit der MAV aufgenommen. Wunsch des Trägers im Blick auf die soziale Verantwortung ist, gemeinsam mit der MAV für die 224 Beschäftigten des Marienkrankenhauses eine Perspektive zu finden.
Wir haben hohes Verständnis für die Situation aller Betroffenen. Extra dafür haben wir regelmäßige Sprechstunden für die Mitarbeiter eingerichtet und legen Wert darauf, neue Stellenoptionen innerhalb sowie außerhalb des Verbundes aufzuzeigen.
Unser Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marienkrankenhauses, die weiterhin ihren Dienst in der Patientenversorgung engagiert fortsetzen.“

Klaus Bathen
Ferdinand Kauerz-von Lackum
(Geschäftsführer)

Autor:

Peter Benedickt aus Fröndenberg/Ruhr

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