Von Drachen und Astronauten - 15. Drachenbootrennen der Schülerteams

Beim 15. School Dragon Battle gaben die Teams der Wittener Schulen alles.
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Lebhaft und farbenfroh war es am Ruhrufer beim 15. School Dragon Battle. 66 Schülerboote hatten sich zu diesem aufregendem Wettkampf in fünf verschiedenen Altersklassen angemeldet.

Witten. Phantasievoll waren die Kostüme der jungen Drachenbootfahrer und witzig die Namen ihrer Boote: Weißer Hai, Space Boat, Thunfische, Partyboot, Ruhreier, Schwarze Flotte, Streber und Tour de Ruhr.

Die Schüler und ihre Lehrer hatten die beiden Herausforderungen des Rennens hervorragend in die Praxis umgesetzt - Sportlichkeit und Kreativität. Auf dem Wasser stellten sie alle ihren sportlichen Ehrgeiz unter Beweis. Bereits im Vorfeld hatte sich jede Bootsbesatzung ein witziges Outfit ausgedacht. Schließlich wird die Idee für das beste Outfit seit Jahren mit einem Wanderpokal ausgezeichnet.

Astronauten und Ruhreier

Die Klasse 6a des Ruhr Gymnasiums mit ihrer "spacemäßigen" Astronautenverkleidung wurde in diesem Jahr eindeutiger Outfit-Sieger. Obwohl die Astronauten in ihren weißen Anzügen und den Helmen ganz schön ins Schwitzen kamen. Auf Platz zwei landeten die Ruhreier - als Spiegeleier verkleidet, gefolgt von Aladdin und seinen 20 Tänzern.

Nach mehr als 50 Rennen in der Vorrunde, ging es dann in der Finalrunde sportlich richtig zur Sache. Hier hatte in der Klasse fünf das Boot "blubb, blubb, blubb ... abgesoffen" vom Albert-Martmöller-Gymnasium die Nase vorn. In der Jahrgangsstufe sechs erkämpften sich verbissen "The Flying Dragons" von der Helene-Lohmann-Realschule den Sieg. Das "Titanic II"-Team von der Rudolf-Steiner-Schule erreichte in der Klasse sieben die Spitzenposition. Die Bootsmannnschaft "Kasalla" vom Albert-Martmöller-Gymnasium war im Achter-Jahrgang der Favorit. In der Kombi-Klasse neun siegten wie schon im Vorjahr "Bechtis Monster" von der Rudolf-Steiner-Schule.

Pokal für jedes Team

Bei der Siegerehrung war die Vereinswiese am Ruhrufer belagert von gut gelaunten, jungen Menschen. Alle Teams trugen farbige T-Shirts oder erschienen in ihren pfiffigen Outfits. Ein buntes Bild aus Zelten, Fahnen, Bannern. Bei jeder Pokalübergabe war der Jubel groß. Und es gab viele Gründe zum Jubeln, denn alle Teams - nicht nur die Sieger erhielten einen kleinen Pokal fürs Mitmachen.

Das Drachenboot-Rennen ist mittlerweile über die Stadtgrenzen bekannt und auch sehr beliebt. Rund 100 freiwillige Helfer sorgten dafür, dass wieder alles wie am Schnürchen lief. Mit von der Partie waren sogar 15 auswärtige Helfer, die die Zeit zwischen den "Days of Thunder" für die Erwachsenen und den "School Dragon Battle" für ein paar schöne Urlaubstage in der Ruhrstadt nutzten.

Text und Fotos: Barbara Zabka

Autor:

Thomas Meißner aus Witten

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