Vortrag über römische Funde, die vom Rheinland nach Berlin kamen
Warum es den Lüttinger Knaben an die Spree verschlug

In der Hauptstadt ist der Lüttinger Knabe als "Xantener Knabe" bekannt. Er gehört zur Sammlung des Neuen Museums in Berlin.
  • In der Hauptstadt ist der Lüttinger Knabe als "Xantener Knabe" bekannt. Er gehört zur Sammlung des Neuen Museums in Berlin.
  • Foto: Neumayer
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Xanten. Zu einem Vortrag wird am Montag, 8. April, um 18 Uhr in das LVR-RömerMuseum eingeladen. Dr. Heino Neumayer spricht zu dem Thema: "Vom Rhein an die Spree. Römische Funde aus dem Rheinland im Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin".
Beim Vortrag im LVR-RömerMuseum am kommenden Montag berichtet Dr. Heino Neumayer aus Berlin über römische Antiken, die es im 19. Jahrhundert aus dem Rheinland an die Spree verschlagen hat. Die Berliner „Sammlung vaterländischer Alterthümer“ verfügte schon bei ihrer Gründung im Jahr 1829 über römische Funde aus der damaligen preußischen Rheinprovinz. Zu den bedeutendsten Funden aus dieser Region gehört der (in Berlin so genannte) Xantener Knabe, der bereits kurz nach seiner Auffindung 1858 in die Antikensammlung der Königlichen Museen in die Hauptstadt gelangte. Weitere römische Objekte aus Xanten wurden 1879 mit der Sammlung des Hammer Hofrats Moritz Friedrich Esselen von der Vorgeschichtlichen Abteilung der Königlichen Museen erworben. Bis heute stellen die Funde aus dem Rheinland im Museum für Vor- und Frühgeschichte trotz großer Kriegsverluste den größten Teil des provinzialrömischen Bestandes dar.
Der kostenlose Vortrag findet in Kooperation mit der Volkshochschule Xanten statt und beginnt um 18 Uhr.

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