Tanklaster verliert Tierfett auf den Straßen

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Feuerwehrleute bestreuen das Tierfett mit einem Bindemittel. (Foto: Magalski)
Ekel-Einsatz am Donnerstag für die Feuerwehren Lünen und Werne! Ein Tanklaster verlor stinkendes Tierfett auf einer Strecke von mehreren Kilometern zwischen den Städten. Die Reinigung der Straßen wurde zum Fall für eine Spezialfirma.

Auslöser des fettigen Unfalls war wohl eine Undichtigkeit an einem Deckel des Tanklasters. Der Lastwagen - der von einer Fleischfabrik in Norddeutschland auf dem Weg zur Entsorgung nach Lünen war - hatte in Werne an der Autobahnabfahrt die Autobahn verlassen, fuhr dann weiter über Land. Vermutlich beim Abbiegen, Beschleunigen und Bremsen schwappte dabei die Ladung aus dem Ahänger. Das Fett, eine übel riechende Masse, verschmutzte vor allem in Kurven und an Ampeln die Fahrbahn und sorgte an einigen Stellen für starke Glätte. In Lünen war besonders der Abschnitt der Kurt-Schumacher-Straße im Bereich der Hauptpost zwischen Münsterstraße und Cappenberger Straße betroffen, hier bemerkte der Fahrer das Problem, stoppte den Sattelzug und rief die Polizei.

Polizei kontrollierte Strecke

Streifen der Wache Lünen kontrollierten mit den Kollegen aus der Nachbarstadt die Strecke und fanden mehrere Gefahrenstellen, unter anderem am Gerlingsbach in Höhe Langern, auf der Nordlippestraße in Werne und in Höhe der Steinstraße in Lünen. Die Berufsfeuerwehr Lünen streute das Fett an der Einsatzstelle vor der Hauptpost zunächst mit einem Bindemittel ab und die Wirtschaftsbetriebe Lünen reinigten die Straße anschließend mit einer speziellen Kehrmaschine mit heißem Dampf - doch dieses Verfahren brachte nicht den gewünschten Erfolg. Eine Spezialfirma aus Duisburg kümmerte sich seit dem Nachmittag um die Reinigung der Fahrbahnen, erst am Abend lief der Verkehr wieder ohne Probleme.

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