Einbruch-Nein danke!- Wie Sie sich vor Einbrüchen schützen

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Sollten man einen (möglichen) Einbruch (Foto) beobachten oder etwas davon mitbekommen, rät die Polizei sofort die 110 anzurufen. (Foto: Foto: Rike / pixelio.de)
Nach dem goldenen Herbst beginnt schon wieder die dunkle Jahrezeit. Diese birgt gerade für Haus- und Wohnungseinbrüche wieder viele Möglichkeiten. Die Täter werden, dank der Dunkelheit nicht bemerkt und sind schlecht zu erkennen. Wie man sich richtig vor möglichen Überfällen schützt, lesen Sie hier.

Eine dauerhafte und somit erfolgreiche Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen und Diebstählen gelingt der Polizei in der Regel nur gemeinsam mit wachsamen Nachbarn. „Wenn verdächtige Personen in der Nachbarschaft gesehen werden, sollte sofort der Notruf 110 alamiert werden“, erklärt Kriminaldirektor Uwe Mainz, Leiter der Oberhausener Kriminalpolizei. „Nur wenn die Polizei schnell informiert wird haben wir eine Chance die Verdächtigen noch anzutreffen und zu überprüfen.“
Denn jetzt haben die Wohnungseinbrüche aber auch Überfälle auf Passanten wieder zugenommen. Bereits am Freitag, 18. Oktober, beobachteten Zeugen gegen 19 Uhr zwei verdächtige Männer in einer Garagenhofzufahrt an der Mellinghofer Straße. Als die Männer die Zeugen bemerkten entfernten sie sich schnell. Bei einer Mieterin, die etwa eine halbe Stunde später von der Arbeit in ihre Hochparterrewohnung kam, hatten unbekannte Einbrecher in der Zwischenzeit die Balkontüre aufgebrochen und alle Räume durchsucht.

Tipp der Polizei: Fenster einbruchsicher machen

Die Polizei rät: Fenster und Fenstertüren sollten immer mit absperrbaren Zusatzsicherungen (Aufbruchsperren) versehen sein. Doch absperrbare Fenstergriffe allein genügen nicht, denn Fenster werden häufig aufgehebelt und dazu ist schon ein handelsüblicher Schraubendreher ausreichend.
Einen Tag später, am Samstag 19. Oktober, hörten Zeugen gegen 19.45 Uhr ein lautes Klirren in der Nachbarschaft auf der Bachstraße. Kurz darauf beobachteten sie zwei Männer, die aus einer gegenüberliegenden Wohnung mit eingeschlagenen Fensterscheiben herauskamen. Auch hier flüchteten die Einbrecher noch bevor die Polizei informiert wurde.

Terrassen- und Balkontüren, aber auch Haustüren sollten mit speziellen Schließzylindern gesichert werden

Für alle Bauherren gilt: bei Neu- und Umbauten sollten geprüfte einbruchhemmende Fenster beziehungsweise Fenstertüren eingebaut werden. Ein späteres Nachrüsten ist dann nicht mehr nötig. Terrassen- und Balkontüren können auch mit Rollgitter oder Gittertüren gesichert werden. Die Türen können dann beliebig zum Lüften geöffnet oder gekippt werden.
Rollläden sollten zumindest gegen das Hochschieben gesichert werden. Bei Eingangstüren ist es möglich ein Schloss mit besonders geschütztem Profilzylinder ein zu bauen. Beides sollte durch einen Schutzbeschlag mit zusätzlicher Zylinderabdeckung versehen sein.

Im Zweifel ist die Rufnummer 110 die richtige Wahl

„Wir wollen die Einbrecher unbedingt dingfest machen. Stellen wir bei einer Überprüfung fest, dass keine Straftaten begangen wurden ist uns das lieber, als wenn Täter entkommen, weil wir nicht rechtzeitig gerufen wurden“, sagt Polizeidirektor Georg Bartel. Einbrüche oder der Versuch eines solchen sollten im jeden Falle der Polizei gemeldet und somit zur Anzeige gebracht werden.
Weiterführende Informationen gibt es hier .
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