Das war ein einzigartiges Jahr

Bürgermeister Peter Driessen, Bedburg-Hau
  • Bürgermeister Peter Driessen, Bedburg-Hau
  • Foto: Gemeinde Bedburg-Hau
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein in vielfacher Hinsicht besonderes - möglicherweise auch einzigartiges - Jahr neigt sich dem Ende entgegen.
Weihnachten und der Jahreswechsel 2012/2013 rücken in greifbare Nähe und es gilt in einer immer hektischeren und virulenter werdenden Welt gerade jetzt den Atem anzuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.
Jetzt in der vorweihnachtlichen Zeit wird sich, so hoffe ich, für jeden von uns die Möglichkeit erschließen, sich ein wenig zurückzunehmen und mit Muße einmal zu beleuchten, was seit dem letzten Jahreswechsel gut oder schlecht, positiv oder negativ gewesen ist. Es gilt aber auch zu überprüfen, ob das, was man für sich selbst im nun ablaufenden Jahr vorgenommen hat, auch in Erfüllung gegangen ist und damit Wirklichkeit wurde oder sich diese sogenannten „guten Vorsätze“ sehr schnell ich Schall und Rauch verflüchtigt haben.

Drei Schlagworte

Wenn Sie mir eine ganz persönliche Betrachtungsweise erlauben, stehen drei Schlagworte für das kurz vor seiner Vollendung stehende Jahr. Schlagworte wie, Krise, Bürgerentscheid und Aufbruch. Das Schlagwort Krise ist seit dem Jahre 2008 nicht mehr aus der Medienlandschaft verschwunden, mutierte aber von der Bankenkrise mit Lehman bzw. HSE hin zu einer Griechenland und Euro-Krise. Ausläufer dieser europäischen Großwetterlage bekamen auch Unternehmer unserer Gemeinde zunächst zu spüren, in dem Aufträge zunächst sehr verhalten erteilt wurden. Dieser Knoten platzte dann aber im Laufe des Jahres und die Auftragslage rückte in einen Bereich, der den der Vorjahre sogar übertraf. So die Aussagen der Unternehmer. Diese überaus positive zuvor beschriebene Entwicklung kann ich nur unterstreichen.

Der Kämmerer unserer Gemeinde merkte dies nicht nur an den höheren Erträgen aus der Gewerbesteuer oder am Anteil der Einkommenssteuer auf kommunaler Ebene. Wir alle merkten es landes- und bundesweit auch bei der niedrigsten Zahl der Arbeitslosen der letzten Jahre, welche unmittelbar mit der gestiegenen Zahl der Beschäftigten korrespondiert.

Ganz offenbart wurde es jedem von uns bei den Einnahmen der Träger unseres Sozialsystems, wie Krankenkassen oder beim Rentenversicherungsträger.
Erstmalig in der Geschichte der Gemeinde Bedburg-Hau gab es einen Bürgerentscheid und zwar zum Thema „Hallenbad“. Ein Bürgerentscheid, der in der Diskussion zum Teil mit so vielen Emotionen besetzt war, dass dies das bis dato einvernehmliche Zusammenleben innerhalb unserer liebens- und lebenswerten Gemeinde merklich erschüttert hat. Dies hat sich aber Gott sei Dank weitestgehend wieder normalisiert.

Unter dem Schlagwort Aufbruch versteckt sich für mich, dass es mit vereinten Kräften aus Politik und Verwaltung der Kommunen Kleve, Kranenburg und Bedburg-Hau gelungen ist, eine Schullandschaft zu schaffen, für die uns viele andere Kommunen beneiden. Das vielgepriesene und von vielen Eltern gewünschte längere gemeinsame Lernen hat mit der Schaffung der Sekundär- und der Gesamtschule ein Gesicht erhalten.

Des weiteren versteckt sich darunter auch, dass die Existenz der Hochschule Rhein-Waal in der jüngeren Vergangenheit nicht nur zu Neuansiedlung von Gewerbetreibenden geführt hat, sondern nun auch, dass eine stattliche Anzahl von Studierenden aus aller Herren Länder auf einem Teilstück der LVR-Klinik Bedburg-Hau wohnen und arbeiten können.

Hierunter verbirgt sich auch die Erweiterung des offenen Ganztages an der St. Antonius Grundschule, der energetische Ausbau der Gemeinschaftsgrundschule St. Markus, der Kauf eines neuen Fahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr und vieles mehr.

Geburtstage

Wir konnten Geburtstage feiern: Hier nenne ich beispielhaft das hundertjährige Bestehen der LVR-Klinik, den fünfzehnjährigen Geburtstags des Theaters Mini-Art und das Silberjubiläum des Fördervereins der Stiftung Museum Schloss Moyland e.V.

Im Namen der Mitglieder des Rates sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung wünsche ich Ihnen allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und für das kommende Jahr alles erdenklich Gute.
Ich wünsche Ihnen Zufriedenheit, Gesundheit und nicht zuletzt Gottes Segen. Ein ganz besonderer Gruß an dieser Stelle gilt wie immer unseren Kranken, sowie allen, die in Not geraten sind.

Mein ganz besonderer Dank gilt denen, die sich, ehrenamtlich im sozialen, kulturellen, sportlichen oder gesellschaftlichen Bereich engagieren. Menschen, die sich zum Teil über viele Jahre hinweg einsetzen und ohne viel Aufhebens um ihre eigene Person unentgeltlich sehr viel Zeit und Kraft aufwenden unsere Welt lebenswerter zu gestalten.

Peter Driessen
Bürgermeister

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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