Langendreer: Wohnungsbau am ehemaligen "Zwischenfall"-Standort nun in trockenen Tüchern
"Hohe Mieten könnten jedoch Gentrifizierung Tür und Tor öffnen"

Der Wohnungsbau am ehemaligen "Zwischenfall"-Standort an der Alten Bahnhofstraße in Langendreer ist nun in trockenen Tüchern. "Hohe Mieten könnten jedoch der Gentrifizierung Tür und Tor öffnen", kritisiert Ulli Engelbrecht von der Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger, der für den Listenplatz 1 im Wahlbezirk Ost kandidiert. Foto: UWG: Freie Bürger
  • Der Wohnungsbau am ehemaligen "Zwischenfall"-Standort an der Alten Bahnhofstraße in Langendreer ist nun in trockenen Tüchern. "Hohe Mieten könnten jedoch der Gentrifizierung Tür und Tor öffnen", kritisiert Ulli Engelbrecht von der Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger, der für den Listenplatz 1 im Wahlbezirk Ost kandidiert. Foto: UWG: Freie Bürger
  • hochgeladen von Ulli Engelbrecht (StadtEcho)

Gut Ding will Weile haben, doch nun geht’s auf dem Grundstück (ehemals „Zwischenfall“) an der Alten Bahnhofsstraße tatsächlich los: Die Erdarbeiten sind abgeschlossen, der Grund ist vorbereitet und in Kürze beginnen die Rohbauarbeiten.

Laut Medienberichten werden nun 36 Wohnungen zwischen 40qm und 80qm entstehen. Alle Wohnungen seien barrierefrei und verfügen über einen Balkon. Die Quadratmeter-Kosten liegen dabei zwischen 8,50 und 9,50 Euro. Ins Erdgeschoss ziehe zudem eine Netto-Filiale ein. „Es ist gut für den Bereich Alter Bahnhof, dass nach langen Verhandlungen nun eine zukunftssichere Lösung für den Standort gefunden wurde“, sagt Ulli Engelbrecht von der Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger, der für den Listenplatz 1 im Wahlbezirk Ost kandidiert.

Allerdings: „Bei den doch sehr hohen Mietpreisen stellt sich schnell die Frage, ob nicht dadurch einer plötzlichen Gentrifizierung am Standort Tür und Tor geöffnet wird“, kritisiert Engelbrecht und verweist darauf, dass die Mieten im Bochumer Mittel bei rund 7 Euro liegen (WAZ, 21.01.2020). „Es gilt weiterhin zu bedenken, dass durch die Corona-Krise, die noch lange nicht beendet ist, bestehende Arbeitsplätze in Bochum wegbrechen werden und den Menschen einfach das Geld fehlt, um hochpreisige Neubauwohnungen bezahlen zu können.

Engelbrecht: „Langendreer ist nicht Stiepel - und sozial geht anders. Im Bochumer Osten ist es wichtig, die Ausweitung des Sozialwohnungsbestandes anzustreben. Denn das Wohnen im Quartier muss bezahlbar bleiben.“

Autor:

Ulli Engelbrecht (StadtEcho) aus Bochum

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