Sahra Wagenknecht vor Gericht

Heuchelt vor Gericht: Sahra Wagenknecht
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Sahra Wagenknecht, die Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, wurde - ohne Prozess- direkt vor dem Bochumer Landgericht aufgehängt. Freiwillig. Und im Zuge des Wahlkampfs natürlich und nicht etwa als Strafe ob Ihrer Dreistigkeit, vor Gericht nicht die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit gesagt zu haben.

Stattdessen fordert Sahra Wagenknecht- am Lampenmast um ein Lächeln bemüht- plakativ den Frieden ein, die Abrüstung und einen Waffenexportstopp. Dabei wirkt sie allerdings überraschend geknickt. Ihres schlechten Gewissens wegen?

Denn Sahra Wagenknecht mutiert per Wahlplakat zu einem wahren Sagenknecht, wenn sie- auf Pappe gezogen- schlagwortartig ihren angeblich lupenreinen Pazifismus populisiert.

Würde die linke Spitzenpolitikerin tatsächlich vor Gericht stehen statt lediglich als Pappkameradin vor dem Gerichtsportal zu hängen, dürfte sie sich mit folgenden Fragen der Anklageseite herumplagen:

1. Frau Wagenknecht, Sie fordern Abrüstung während Ihre Partei aktiv daran beteiligt ist, die PKK- Milizen in Nordsyrien aufzurüsten.

Können Sie dem Gericht erklären, wie das zusammenpasst?

2. Sie fordern den Stopp von Waffenexporten, lassen Ihre Partei aber gleichzeitig zu Geldspenden aufrufen, um Waffen für die YPG/YPJ in Nordsyrien zu finanzieren.

Halten Sie illegale Waffenkäufe mit linker Unterstützung inmitten eines Kriegsgebiets für weniger verwerflich als deutsche Waffenexporte, die es dorthin jedoch gar nicht gibt?

3. Sie fordern Frieden und damit verbunden auch latent den Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen, obwohl diese hauptsächlich im Auftrag der Völkergemeinschaft stattfinden.

Wenn Frieden Ihnen doch so viel bedeutet, weshalb forderten Sie noch nie den Abzug russischer Truppen aus der Ukraine, die dort ausdrücklich gegen den Willen der Völkergemeinschaft agieren?

Sahra Wagenknechts Pappplakat wird uns diese Antworten natürlich schuldig bleiben. Sie wären ohnehin nicht justiziabel, da das Verschweigen von Wahrheiten keinen Straftatbestand darstellt.

Justitia wird das Wahlplakat zudem wohl gar nicht zur Kenntnis genommen haben. Sie soll ja angeblich blind sein, wie es heißt.

Justitia vielleicht. Ganz sicher aber nicht alle Wählerinnen und Wähler.

Autor:

Peter Gross aus Bochum

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