Update! Hat Opel bei den Betriebsrenten bewusst geschummelt?

Opel soll Werksrenten in Millionenhöhe nachzahlen

Jahrelang hatte das Unternehmen wegen der schlechten finanziellen Lage keine Rentenerhöhungen gezahlt.

Nun haben zwei Bochumer Opel Rentner eine alte Vereinbarung aus den 90er Jahren entdeckt. Danach steht ihnen rückwirkend Geld zu. 40.000 ehemalige Opelaner sind es, darunter Norbert Spittka. Wie die Opel-Rentner in den Besitz dieser alten Vereinabrung kommen darüber schweigen sie sich aus. Sie verweisen lediglich darauf, dass beide seit vielen Jahren ein funktionierendes Netzwerk aufgebaut haben und immer auf dem aktuellen Stand sind.

Spittka meint: Opel müsste jetzt handeln, müsste Farbe bekennen und sagen, jawohl, wir haben sträflich die Nachzahlung verhindert, wir haben gegen bestehende Richtlinien verstoßen und wir müssten es jetzt nachholen. Opel hat zugegeben, dass es eine solche Regelung gibt. Allerdings gelte sie nur für Einzelfälle.

Sollte es nicht zu einer freiwilligen Nachzahlung kommen, denn es ist eine Bringschuld, werden Werner Günther und Norbert Spittka, die beiden Initiatoren dieser Aktion, Opel verklagen. Spittka hat bereits gehandelt und seine Bochumer Rechtsanwältin Heike Schneppendahl mi dem Fall beauftragt.

Norbert Spittka rechnet mit Kosten in Höhe von ca. 30 Mio. Euro., die auf Opel zu kommen werden.

Beide Rentner, Werner Günther und Norbert Spittka haben auch in KJ 2008 Fehler bei den Betriebsrenten aufgedeckt. Aufgrund ihrer Recherchen bekamen ab April 2008 ca. 20.000 Opel-Rentner eine höheren Opelrente und eine Nachzahlung in Höhe von ca. 40 Mio Euro.

Anscheinend gab es bei der Adam Opel GmbH einen Fehler bei der Berechnung der Betriebsrente. Dieser Fehler wurde dann korrigiert.

Schriftlich teilte Opel im KJ 2008 mit, das für ca. 20.000 Rentner die Betriebsrente neu berechnet und dass es Nachzahlungen geben wird. Da diese Neuberechnung sehr zeitaufwendig ist, kann frühestens ab April 2008 mit Zahlung der neuen Rente und der Nachzahlung gerechnet werden. Aus Insiderkreisen war zu hören, dass sich die Höhe der Nachzahlung auf ca. 40 Mio. Euro belaufen wird.

Siehe hierzu auch diesen Beitrag: http://is.gd/kX3S9I

Autor:

Norbert Spittka aus Bochum

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