VfL Bochum: Aydin und Butscher treffen auf der Ostalb

Mirko Aydin durfte in Aalen jubeln und brachte den VfL durch sein 1:0 auf die Siegerstraße. | Foto: Molatta
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Der VfL Bochum hat auf der Ostalb erneut seine Auswärtsstärke bewiesen, beim VfR Aalen gewannen die Blau-Weißen mit 2:0 (1:0). Mirkan Aydin erzielte in Folge einer Standardsituation vor 5.911 Zuschauern nach 23 Minuten die Führung, der eingewechselte Heiko Butscher sorgte in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung (90.+2). Unbestätigten Meldungen zufolge hat sich die Mannschaft des VfL Bochum im Bus die neunte Folge von "So ist Fußball" angesehen (siehe das Video weiter unten…) - und alle waren heiß auf 'ne neue Karre mit Vollausstattung!

Cheftrainer Peter Neururer veränderte seine Elf im Gegensatz zur 0:2-Heimniederlage gegen Greuther Fürth auf drei Positionen. Die wiedergenesenen Slawo Freier und Felix Bastians kehrten in die Viererkette zurück, Jonas Acquistapace und Holmar Örn Eyjolfsson (5. Gelbe Karte) mussten weichen. Außerdem ersetzte Piotr Cwielong in der Offensive Richard Sukuta-Pasu. Aalen-Coach Stefan Ruthenbeck musste auf Angreifer Joel Pohjanpalo verzichten, Enrico Valentini rückte in die Startformation.

Die Gastgeber starteten in der Scholz Arena die erste Offensivaktion der Partie. Einen abgefangenen Freistoß brachte Innenverteidiger Oliver Barth erneut in den Bochumer Sechzehner, Florian Jungwirth klärte beherzt vor Benjamin Hübner (5.). Robert Lechleiter probierte es kurz darauf aus der Distanz, keine Gefahr für Andreas Luthe im VfL-Kasten (10.). Der VfL hatte nach etwas mehr als einer Viertelstunde die große Chance zur Führung. Eine präzise Flanke von Christian Tiffert köpfte Cwielong im Zentrum aus gut sieben Metern Torentfernung auf den Aalener Kasten, der Ball strich nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (16.).

Das 1:0 aus VfL-Sicht fiel wenig später aber dennoch. Einen Eckstoß von Bastians konnte die Defensive der Gastgeber nicht richtig klären. Mirkan Aydin schaltete am schnellsten und wuchtete den Ball aus vier Metern in die Maschen (23.). Mit der Führung im Rücken verwalteten die Blau-Weißen jetzt problemlos das Spiel, Aalen konnte zunächst keine klaren Torgelegenheiten mehr kreieren. Auf der gegenüberliegenden Seite blieb der VfL nach Flanken von Bastians und Tasaka immer wieder gefährlich. Sieben Minuten vor der Pause hatten die VfR-Fans bereits den Torschrei zum Ausgleich auf den Lippen, Lechtleiter stand bei der Hereingabe von der rechten Außenbahn aber deutlich im Abseits (38.).

Im Gegenzug musste Keeper Jasmin Fejzic bei einem lang gezogenen Tasaka-Freistoß per Faustabwehr klären (40.). Gleichzeitig die letzte Möglichkeit im ersten Durchgang, den der VfL überlegen bestritt und verdientermaßen mit einer 1:0-Führung beendete. Beide Trainer verzichteten zunächst auf Veränderungen und schickten ihr bewährtes Personal in die zweiten 45 Minuten.

Auch nach Wiederanpfiff wurden die Angriffsversuche der bemühten Gastgeber im Keim erstickt. Die erste richtige Torchance gehörte hingegen erneut dem VfL, für Aydin wurde der Winkel aber nach Tiffert-Flanke zu spitz (60.). Im direkten Gegenzug musste dann auch Andi Luthe erstmals richtig eingreifen, beim Kopfball von Hübner packte unser Kapitän sicher zu (61.). Aalen wurde nun offensiv munterer, beim platzierten Schuss von Valentini machte sich Luthe ganz lang (66.). Tasaka probierte es zwanzig Minuten vor dem Ende mit einer feinen Einzelleistung, die Führung der Gäste auszubauen, zielte aber direkt auf Fejzic (71.).

Wenig später kam Youngster Lukas Klostermann zu seinem Profidebüt, Slawo Freier ging vom Feld (74.). Der VfL konterte nun gefährlich, Tasaka spielte Aydin frei, der allerdings an einem Aalener Abwehrbein scheiterte (75.). Aalen-Coach Ruthenbeck brachte für die Schlussphase frisches Offensivpersonal, Abe und Oesterhelweg ersetzten Junglas und Valentini (82.). Der VfL hielt den Angriffsbemühungen der Gastgeber aber stand und konterte in der Nachspielzeit zur endgültigen Entscheidung. Aydin setzte sich stark auf der rechten Bahn durch, legte auf Latza quer, der den eingewechselten Heiko Butscher bediente. Der Routinier schob souverän zum 2:0 aus VfL-Sicht ein (90.+2). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Christian Leicher die Partie ab, der VfL bewies auf der Ostalb erneut seine Auswärtsstärke.

Quelle:VfL Bochum

Autor:

Andrea Schröder aus Bochum

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