Ehrenamt ist für Stipendiatin Ehrensache

hsg-Deutschlandstipendiatin Theresa Schmidt. Foto: hsg

Ob Naturschutz, Sport, soziales oder politisches Engagement: Jährlich am 5. Dezember würdigt der „Internationale Tag des Ehrenamtes“ die Millionen freiwilligen Helferinnen und Helfer weltweit, die durch ihr Engagement in den verschiedensten Bereichen einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Für viele der Deutschlandstipendiatinnen und Deutschlandstipendiaten ist Ehrenamt Ehrensache.

Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten geben in ihrer Freizeit Sprachunterricht für Geflüchtete, gestalten Ferienprogramme für Kinder oder organisieren Sportkurse. Sie rufen eigene Initiativen ins Leben oder sind für gemeinnützige Organisationen tätig. Mit ihrem Engagement übernehmen die Macherinnen und Vordenker von morgen schon heute Verantwortung und vollbringen auch außerhalb des Hörsaals Erstaunliches. Diese Leistung erkennen der Bund, private Förderer und die teilnehmenden Hochschulen gemeinsam mit dem Deutschlandstipendium an. Denn neben hervorragenden Noten wird bei der Vergabe auch der persönliche Einsatz berücksichtigt – wie etwa die Ausübung eines Ehrenamts. Eine Umfrage zeigt, dass sich 2014 bundesweit rund Dreiviertel aller Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten engagierten. Neben der finanziellen Unterstützung eröffnet die Förderung den Studierenden Freiräume, die viele von ihnen nutzen, um sich für gesellschaftliche Belange einzusetzen.

So wie Theresa Schmidt, die im Herbst 2015 ein Deutschlandstipendium an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum erhielt. Die Ergotherapie-Studentin, die im Sommer 2016 ihr Staatsexamen machte und nun an ihrer Bachelor-Arbeit schreibt, hat während ihres Studiums ehrenamtliches Engagement gezeigt. Theresa Schmidt: „Neben meiner Arbeit mit Flüchtlingskindern im Wohnheim war ich in meinem vierten und fünften Semester an einem Pilotprojekt zur ergotherapeutischen Förderung von geflüchteten Kindern in einer Bochumer Grundschule beteiligt. Darüber hinaus habe ich im Jahr 2015 ehrenamtlich im Organisationskomitee des BundesSchüler- und Studierendentreffens (BSST) der Ergotherapie mitgearbeitet. Dieses Treffen wird jährlich vom Deutschen Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE) und der BundesSchüler- und StudierendenVertretung (BSSV) in Kooperation mit einer Schule oder Hochschule ausgerichtet und fand im Oktober 2015 bei uns an der hsg statt.“

Über das Deutschlandstipendium: Das Deutschlandstipendium ist das bis heute größte öffentlich-private Stipendienprogramm in Deutschland und fördert junge Talente an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen. Studierende aller Fachbereiche erhalten einkommensunabhängig 300 Euro im Monat. Das Besondere: 150 Euro tragen private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen. Die andere Hälfte steuert der Bund bei. Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten zählen zu den Besten ihres Fachs, engagieren sich ehrenamtlich oder haben sich ihren Weg an die Hochschule erkämpft. 2015 konnten bundesweit 24.300 Studierende gefördert werden. Weitere Informationen unter: www.deutschlandstipendium.de

Autor:

Christiane Krüger aus Bochum

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