Mähboot „Manati“ im Einsatz gegen Elodea auf dem Kemnader See

Mähboot in Aktion. | Foto: Ruhrverband

Der Ruhrverband beginnt mit dem Einsatz des Mähboots „Manati“ auf dem Kemnader See. Ziel ist es, die besonders stark von der Verkrautung mit der Wasserpflanze Elodea canadiensis betroffenen Gebiete des Sees freizulegen und Zugänge zu den Stegen und Anlegestellen zu schaffen, damit Boote ungehindert die offene Wasserfläche erreichen können.

Das Mähgut wird in einer Mulde auf dem Betriebsgelände des Ruhrverbands zwischengelagert, anschließend in Containern abtransportiert und in einer integrierten Methanisierungs- und Kompostierungsanlage in Herten zu Kompost und Biogas verwertet.

Der Einsatz des Mähbootes wird ergänzt durch Untersuchungen des Biologen Dr. Klaus van de Weyer, der im Auftrag des Ruhrverbands die Ruhrstauseen betaucht. Die Tauchuntersuchungen zeigen größere Elodeabestände im Kemnader See sowie im Harkort- und Hengsteysee. Der Baldeneysee ist wie bereits in den Vorjahren zur Zeit nicht von der Elodea betroffen.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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