Neues Leitsystem vereinfacht Orientierung an der RUB

Das neue Leitsystem vereinfacht die Orientierung auf dem Campus | Foto: Nelle/RUB
  • Das neue Leitsystem vereinfacht die Orientierung auf dem Campus
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„Willkommen, Welcome, Bienvenue“: Wer den Campus der RUB über die Unibrücke betritt, wird seit Kurzem von einem drei Meter hohen Schild empfangen. Es ist Teil des neuen Leitsystems, das die Orientierung an der Uni erleichtert.

Das Leitsystem umfasst bislang knapp 150 Hinweistafeln und frei stehende Säulen, die den Weg zum Zielort weisen und die Gebäude kennzeichnen. Es unterteilt den Campus in fünf Bereiche, denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist. Diese Farbgestaltung fußt auf dem bereits bestehenden Konzept für die Gebäudegruppen, das 1971 von der Kunstakademie Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Künstler Friedrich Gräsel entwickelt wurde.

Farbgestaltung erleichtert Orientierung

Blau steht für die I-Reihe (Ingenieurswissenschaften), Grün für die Gebäudereihe N (Naturwissenschaften), Gelb für die G-Reihe (Geisteswissenschaften) und Rot für die M-Gebäude (Medizin). Neu hinzugekommen ist der sogenannte Zentralbereich „Z“, der durch die Farbe Grau repräsentiert wird. Er umfasst alle Gebäude, die im Herzen des Campus liegen und fakultätsübergreifend oder von der Universitätsverwaltung genutzt werden. Darunter fallen zum Beispiel das Musische Zentrum, das Hörsaalzentrum Ost (HZO) sowie die Universitätsbibliothek und das Audimax.

Neben dem grundlegenden Farbkonzept weisen die Schilder Informationen zu den Gebäuden in Deutsch und Englisch auf. Sie zeigen ebenfalls an, welche Routen für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer geeignet sind.

Das Leitsystem wurde von der Agentur LeitSkulptur in Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen der Universitätsverwaltung (Gebäudemanagement, Druckzentrum, Verkehrsdienst, Hochschulkommunikation, Hochschulstruktur- und planung) erstellt. Im kommenden Jahr wird das Konzept weiter umgesetzt: Neben einer besseren Beschilderung der Nebeneingänge soll das System auch auf die Parkplätze ausgeweitet werden. Zusätzlich wird die Besucherführung innerhalb der Gebäude auf Grundlage des neuen Konzepts überarbeitet.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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