"Nach dem Weltuntergang machen wir einfach weiter": "Save the Planet" stellt Programm vor

Franz Niewelt hat bis zum 21. Dezember und darüber hinaus noch viel vor.                        Foto: Wengorz
  • Franz Niewelt hat bis zum 21. Dezember und darüber hinaus noch viel vor. Foto: Wengorz
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Es wäre möglich, dass für gute Rockkonzerte in netter Atmosphäre nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, weiß Franz Niewelt vom Verein „Save the Planet“. Denn, so sagt es der Maya-Kalender, der 21. Dezember 2012 markiert das Ende unserer Zivilisation. Grund genug also, vorher noch möglichst viele spannende Veranstaltungen mit internationalen Künstlern auf die Beine zu stellen. Nun präsentierte der Verein aus Habinghorst sein Programm bis zum Ende des Jahres.

Los geht es am Freitag (11. Mai), 20 Uhr, mit einem Konzert des Jazz-Saxophonisten, Sängers und Gitarristen, James Harris, in der „Wurstküche“, Hugostraße 19. „Er kommt als Einzelkünstler zu uns und wird mit seiner Vielfältigkeit das Publikum zu begeistern wissen“, ist Niewelt überzeugt. Er selbst habe zwei CDs des Musikers in seiner Sammlung und freue sich schon sehr auf den Auftritt. „Harris ist gebürtiger Brite, lebt aber in Prag. Vermutlich, weil das Bier dort einfach besser ist“, lacht der 61-Jährige. So wird der Sänger am 11. Mai aus Prag anreisen, kurz in Castrop-Rauxel Station machen und am nächsten Tag direkt zu einer Tour durch Holland aufbrechen. „Wir sind bei Terminen immer flexibel, deshalb können solche Musiker uns in ihre Tour gut einplanen“, erklärt Niewelt. Durch diese Flexibilität könne man auch das Konzept, für wenig Geld hochwertige kulturelle Veranstaltungen anzubieten und damit etwas zur Aufwertung des Stadtteils beizutragen, verwirklichen.
Ebenfalls wieder im Programm ist das traditionelle „Save-the-Planet“ Open Air-Festival auf der Habinghorster Waldbühne, das am Freitag und Samstag (29. und 30. Juni) bereits zum neunten Mal stattfindet.
Beim 2. Habinghorster Hinterhofkonzert am Samstag (11. August) werden wiederum verschiedene Singer-/Songwriter aus Großbritannien, Australien und Deutschland in der „Wurstküche“ erwartet.
Dort ist am Freitag (2. November) auch der australische Singer- / Songwriter Mick Hart zu Gast. Der 32. Todestag von John Lennon soll am Samstag (8. Dezember) feierlich begangen werden.
Knappe zwei Wochen später, an besagtem 21. Dezember, herrscht dann nicht etwa „Weltuntergangsstimmung“ in der Wurstküche. Vielmehr soll bei der „We Shall Overcome Party“ ordentlich gefeiert werden, denn „wir machen weiter und wollen nach vorne schauen“, so Niewelt.
Karten für Veranstaltungen von Save The Planet können per Mail reserviert werden (franz.niewelt@gmx.de / www.save-the-planet.de).

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