"Wohnen an der Emscher": Technischer Beigeordneter äußert sich
Areal an der Heerstraße: "Ein hochkomplexes Baugebiet"

Das geplante Neubaugebiet "Wohnen an der Emscher" an der Heerstraße steht im Fokus. Anwohner und Teile der Politik setzen sich bekanntlich für den Erhalt der rund 250 Jahre alten Eiche ein. Um den Baum zu retten, legten Grüne und BUND jeweils einen Alternativplan vor (Stadtanzeiger berichtete). Was sagt die Verwaltung zu diesen Plänen? Wir sprachen mit dem Technischen Beigeordneten Heiko Dobrindt.

"Ein solches Baugebiet ist hochkomplex. Es gibt viele Dinge, die nicht einfach so zu lösen sind", so Dobrindt. "Was sieht das Entwässerungskonzept vor?" sei da nur eine der Fragen. Man benötige hier ein Regenrückhaltebecken und ein Pump-system zur Emscher. Das Gelände müsse zum Teil angehoben werden. Auch habe man durch die Hochspannungsleitung besondere Restriktionen zu beachten, nennt Dobrindt ein weiteres Beispiel.

Investoren sprangen ab
Seit vielen Jahren arbeite man an der Entwicklung der Fläche. "Eine Reihe von Investoren hat sich damit beschäftigt." Sie seien aber aufgrund der schwierigen Gemengelage abgesprungen. Nun gebe es einen Investor, der die Fläche entwickeln wolle. Und zwar in der angedachten Form. Etwaige Veränderungen, wie in den Alternativplänen vorgesehen, würden "einen konkreten Verlust an Nettobauland bedeuten, der sich wirtschaftlich zu Buche schlägt."

"Kröte schlucken"
Die einfachen Baugebiete im Stadtgebiet seien bereits alle entwickelt. "Bei denen, die bleiben, taucht immer irgendwo eine Kröte auf, die zu schlucken ist", sagt Dobrindt. Im Fall der Heerstraße sei es nun die Aufgabe der Politik, abzuwägen. Ein "Nein" hätte zur Folge, dass man noch weiter auf die Entwicklung der Fläche warten müsse, "obwohl der Bedarf an Einfamilienhäusern vorhanden ist".

Autor:

Nina Möhlmeier aus Castrop-Rauxel

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