Erste Berufsbörse in Castrop-Rauxel will Schüler und Firmen zusammenbringen

Schüler Murad Shinwari, Bürgermeister Rajko Kravanja, Ermil Krajo, Schulleiter Fred Nierhauve, Rahand Hama Amin und Nora Ibrahim freuen sich gemeinsam über die Zusammenarbeit bei der ersten Berufsbörse in Castrop-Rauxel.
  • Schüler Murad Shinwari, Bürgermeister Rajko Kravanja, Ermil Krajo, Schulleiter Fred Nierhauve, Rahand Hama Amin und Nora Ibrahim freuen sich gemeinsam über die Zusammenarbeit bei der ersten Berufsbörse in Castrop-Rauxel.
  • Foto: Berufskolleg
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Das Berufskolleg Castrop-Rauxel veranstaltet am Dienstag (28. Januar) von 15 bis 18 Uhr die erste Berufsbörse in Castrop-Rauxel. Es sollen Schüler mit Hauptschulabschluss und Firmen, die ausbilden möchten, zusammengebracht werden. Die Börse findet in der Nebenstelle des Kollegs in der ehemaligen Janusz-Korczak-Gesamtschule an der Waldenburger Straße 130 statt.

Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Rajko Kravanja übernommen. „Ich habe selbst eine Ausbildung gemacht und weiß bis heute, wie viel mir das gebracht hat“, sagt der Bürgermeister. Mit der Börse würde eine Lücke in der Stadt geschlossen, zudem begrüsse er es, dass die Arbeitgeber direkt vor Ort Hilfestellungen und Unterstützungsprogramme durch das Jobcenter oder die Arbeitsangentur bekämen. "So kann eine Ausbildung auch weitergeführt werden, sollte es mal irgendwo haken."

Damit beschreibt Kravanja die Idee der drei Lehrerinnen Amall Aouragh, Rita Engelbrecht und Nathalie Franitza-Linek. Sie sind ein Team, das in Klassen der so genannten „Ausbildungsvorbereitung“ unterrichtet. Die Schüler streben dort den Hauptschulabschluss nach Klasse neun oder zehn an.

Firmen suchen Kontakt

Manche von ihnen sind aus ihren Heimatländern geflüchtet, so wie Murad Shinwari. Er kommt aus Afghanistan und möchte gerne Bäcker werden. Dafür hat er sich bereits eigenständig um ein Praktikum gekümmert, aber noch nichts von den Betrieben gehört. Seine Lehrerin Nathalie Franitza ist sich sicher, dass Murad spätestens auf der Börse einen Praktikumsplatz oder eine Ausbildung findet. „Wir haben bereits 16 Zusagen von Arbeitgebern, die sich auf der Börse vorstellen und den direkten Kontakt zu den jungen Menschen suchen. Darunter sind u.a. auch zwei Bäcker oder der Flughafen Dortmund. Es geht in erster Linie um handwerkliche Berufe. Unterstützt werden wir auch von Partnern wie der Handwerkskammer Münster, dem Berufskolleg Ostvest aus Datteln oder dem Kreis Recklinghausen.

"Ausbildungpaten" sind auch dabei

Auch die „AusbildungsPaten im Kreis Recklinghausen e.V.“ werden vertreten sein. Sie helfen jungen Menschen, die keine oder wenig familiäre Unterstützung haben, dabei eine Ausbildung zu finden und erfolgreich abzuschließen. Im gesamten Kreis gibt es bereits über 100 solcher Patenschaften, aber in Castrop-Rauxel werden noch dringend Paten gesucht.

Betriebe, die noch Ausbildungsstellen oder Praktikumsplätze besetzten wollen, können sich unter berufsboerse@bkcr.info melden.

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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