Alter Emscher-Düker: Es muss nachgesprengt werden

Der alte Emscher-Durchlass wurde im November 2012 gesprengt. Die Sprengung war erfolgreich, doch bei nachfolgenden Arbeiten zeigte sich, dass einige Teile des alten Bauwerks widerstandsfähiger waren als zunächst gedacht. Deshalb seien Nachsprengungen erforderlich, teilt das Wasserstraßen-Neubauamt Datteln mit.

Ziel der großen Lockerungssprengung im November war es, den Beton des alten Bauwerks so in seinem Gefüge zu zerstören, dass die Betonreste von schwimmenden Geräten aus entfernt werden können.Dies sei aber offensichtlich nicht überall gelungen. Selbst ein 70 Tonnen-Bagger schaffte es nicht, die Betonreste vom Grund des Kanals zu fördern.
Daher schlug man vor, das alte Bauwerk vom Wasser aus nochmals abzubohren und dabei angetroffene Bauwerksreste mit kleinen Nachsprengungen weiter zu zerkleinern.

Die erste Nachsprengung brachte den gewünschten Erfolg. Im Umfeld um die Sprengstelle war der Beton nun „baggerbar“. Daher wurde festgelegt, das gewählte Verfahren weiter fortzuführen.

Die Nacharbeiten auf der Ostseite des Rhein-Herne-Kanals sind inzwischen abgeschlossen. Auf der Kanal-Westseite sind drei weitere Nachsprengungen erforderlich. Diese sollen an folgenden Terminen stattfinden: 23. Januar (12 Uhr), 25. Januar (11 Uhr) und 30. Januar (12 Uhr).

Autor:

Nina Möhlmeier aus Castrop-Rauxel

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