Grüne Achse Habinghorst: Erster Spatenstich

Bernd Goerke (v.l.), Peter Millner, Bürgermeister Johannes Beisenherz, Prakash Sharma, Bernhard Lammers und Arnold Lange.
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  • hochgeladen von Nina Möhlmeier

Das Projekt „Soziale Stadt Habinghorst“ nimmt weiter an Fahrt auf. „Die Grüne Achse ist eine ganz wichtige, weitere Maßnahme“, sagte Bürgermeister Johannes Beisenherz beim ersten symbolischen Spatenstich am Montag (15. April) in der Grünanlage neben dem Habinghorster Marktplatz. Zwischen Römerstraße und dem Kreisverkehr Klöcknerstraße soll eine fußgänger- und radfahrerfreundliche Verbindung entstehen.

An der Römerstraße geht‘s los. Auf einer Breite von rund zwei bis drei Metern wird ein Grünstreifen angelegt. Damit wird die Fahrbahn schmaler.
Von der Römerstraße geht‘s Richtung Marktplatz (er wird ausgespart), dann weiter nach Süden bis zur Oskarstraße, von dort zum Tiefgraben und dann bis zum Kreisverkehr Klöcknerstraße. Leitbaum ist die Goldgleditsia. Insgesamt 32 Bäume werden als einreihige Allee gepflanzt. „Die Pflanzungen sollen ins Auge springen. So zieht sich die Grüne Achse optisch durch den Stadtteil“, sagte Stadtentwickler Arnold Lange.

32 Bäume kommen, vier müssen gefällt werden. Am Tiefgraben wird das Brombeergebüsch gerodet und dafür Goldholunder gepflanzt.
Im Zuge der „Grüne Achse-Arbeiten“ werden im Bereich Lange Straße rund 30 Parkplätze wegfallen. „Das ist so abgesprochen“, so Lange.

An verschiedenen Stellen werden Sitzbänke und neue Papierkörbe (mit Hundekotbeutelspender) aufgestellt.

Bis Ende August soll die Maßnahme abgeschlossen sein. „Vorausgesetzt, dass uns im Boden keine Überraschungen erwarten“, weiß Lange. Die Baumbepflanzung soll dagegen erst im Herbst durchgeführt werden, „um sicherzustellen, dass die Bäume angehen.“

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 348.000 Euro (90-prozentige Förderung).
„Ich wünsche mir, dass durch die hochwertige Sanierung die Identifikation mit dem Raum stärker wird. Wir brauchen noch viel mehr Menschen, die realisieren, dass sich hier etwas tut“, sagte Bürgermeister Johannes Beisenherz.

Hintergrund:

Mit der Grünen Achse Habinghorst wird eine von insgesamt sechs baulichen Maßnahmen des Projekts „Soziale Stadt Habinghorst“ umgesetzt.

Der ursprüngliche Plan sah vor, eine ununterbrochene Wegeverbindung zwischen der Emscher im Norden und dem Deininghauser Bach im Süden herzustellen. Aus finanziellen Gründen wird jetzt „nur“ ein Teilstück realisiert.

Autor:

Nina Möhlmeier aus Castrop-Rauxel

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