Bündnis für Demokratie veranstaltet am 19. Mai ein großes Familienfest
Diskutieren und feiern

Wie im September 2018 bei der Gründung des "Bündnisses für Demokratie" soll es Mitte März erneut eine offene Runde geben.
  • Wie im September 2018 bei der Gründung des "Bündnisses für Demokratie" soll es Mitte März erneut eine offene Runde geben.
  • Foto: Stadt Castrop-Rauxel
  • hochgeladen von Vera Demuth

Schon bei der Gründung des „Bündnisses für Demokratie“ im September 2018 war klar, dass es ein Fest für alle Bürger geben soll. Jetzt nimmt die Idee konkrete Züge an, und der Termin steht fest. Am Sonntag (19. Mai) wird von 11 bis 20 Uhr auf dem Forumsplatz am Rathaus gefeiert und diskutiert.

Das Datum und erste Ideen fürs Programm wurden jetzt während des fünften Treffens des Lenkungskreises für das von Bürgermeister Rajko Kravanja initiierte Bündnis festgelegt. „Das ist eine Woche vor der Europawahl. Das passt, weil wir mit unserer Veranstaltung die Menschen zusammenführen möchten“, sagt Marcel Mittelbach, Referent des Bürgermeisters sowie Organisator des Bündnisses, im Nachgang des Treffens.
Wobei zusammenführen nicht bedeutet, dass alle einer Meinung sein müssen. Ziel des Stadt- und Familienfestes sei es, so Mittelbach, „kontrovers ins Gespräch zu kommen“. Unterschiedliche Meinungen sollen ausgetauscht werden; eine Grenze wollen die Veranstalter aber ziehen, „wenn es rassistisch wird“, betont Mittelbach.
Sechs bis sieben Diskussionsforen sind in Planung. So ist beim Thema „Rassismus (Kritik in Gesellschaft und Schule – Wie bunt sind wir wirklich?)“ vorgesehen, verschiedene Meinungen einzuholen. Als Referent ist dazu ein Professor der Sozialwissenschaften angefragt.
Ebenfalls hoffen die Veranstalter, einen Journalisten, der für den Informationsdienst „blick nach rechts“ schreibt, als Referenten für ein Diskussionsforum gewinnen zu können. Auch Sozialleistungen sollen in einem Forum thematisiert werden. „Bekommt ein Asylbewerber mehr als ein ALG II-Empfänger? Dazu wird es Aufklärung und einen Faktencheck geben“, sagt Mittelbach.
Ergänzt wird das Fest durch Aktionen für Kinder und ein Bühnenprogramm. Während für die Kinder die Ideen von Mal- und Bastelaktion über Hüpfburg bis zum Airbrush-Tattoo reichen, sind für die Bühne Musik, Geschichten von gestern und Kabarett angedacht. Schulen, Kitas, Parteien, Vereine und Verbände werden sich hier engagieren.

Mitmachen erwünscht

Wer sich ebenfalls am Programm beteiligen möchte, kann sich unter ehrenamt@castrop-rauxel.de bei Marcel Mittelbach melden.
Die zweite Möglichkeit dazu wird es Mitte März geben – das Datum steht noch nicht fest. Seit der Auftaktveranstaltung im September, an der rund 200 Bürger teilnahmen, gab es fünf Treffen des Lenkungskreises, dem etwa 40 Personen angehören. Mitte März lädt das „Bündnis für Demokratie“ dann erneut zu einer offenen Runde ein, in der über die Pläne für das Fest am 19. Mai berichtet und zur Beteiligung aufgerufen wird.

Autor:

Vera Demuth aus Stadtspiegel Bochum / Wattenscheid

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