Hetzjagd gegen Bürgermeisterin
Chance zu zeigen was man kann...

Aufgrund der Häufigkeit und Brisanz dieses Themas möchte ich meine persönliche Stellungnahme als Ratsherr in Dinslaken zu diesem Thema abgeben.

Ich nehme zu der Debatte um die Abberufung der Gleichstellungsbeauftragten durch die Bürgermeisterin Stellung.

Ich sehe die aktuelle Hetzjagd gegen die Bürgermeisterin als unverhältnismäßig an und bin der Überzeugung, dass dies ein negatives Licht auf unsere Stadt sowie auf sie als Arbeitgeber wirft.

Die Befugnis zur Abberufung berufener Personen liegt allein im Ermessen der Bürgermeisterin. Wenn sie der Meinung ist, dass eine Abberufung notwendig ist, obliegt es ihr, diese Entscheidung zu treffen. Die anhaltenden quälenden und stichelnden Nachfragen der anderen Fraktionen im Rat der Stadt Dinslaken dienen lediglich dazu, die Bürgermeisterin öffentlich zu diskreditieren und in ein negatives Licht zu rücken.

Es ist angebracht, dass die SPD und andere Fraktionen ihre eigene Personaldebatte beachten und entsprechende Konsequenzen ziehen sollten, anstatt sich in eine unverhältnismäßige Kritik an der Bürgermeisterin zu verstricken. Die Wiedereinstellung der abberufenen Gleichstellungsbeauftragten würde meiner Meinung nach eher das Klima weiter vergiften als verbessern. Ein solches Vorgehen könnte mit dem eventuellen Verbotsverfahren der AfD verglichen werden, und ein Scheitern dieses Vorgehens könnte möglicherweise die negativen Auswirkungen verstärken. Dieses muss uns allen klar sein.

Ich betrachte die Versetzung der Gleichstellungsbeauftragten mit der gebotenen Sachlichkeit. Ich bin der Auffassung, dass die Bürgermeisterin im Rahmen ihrer Zuständigkeiten gehandelt hat und die Art und Weise der Versetzung sachlich bewertet werden sollte. Frau Budahn-Diallo kann jetzt auf der neuen Stelle zeigen, dass die Bürgermeisterin im unrecht war und Ihre Fähigkeiten und Arbeitskraft voll in die neue Position einbringen, anstatt nachzutreten und nach zu jammern. Es ist verständlich das Sie in Ihrer Ehre verletzt und gekrängt ist, aber sich jetzt weiterhin in der Opferrolle zu suhlen und nach Sympathisanten zu suchen ist der meiner Sicht der falsch weg. Hier hat Sie die Chance allen zu zeigen das sie doch die richtige war, wenn Sie sich jetzt richtig engagiert. Sie sollte es eher als Chance ansehen.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Bürgermeisterin alleinige Verantwortung für die Personalentscheidungen trägt und es nicht im Interesse der Stadt Dinslaken liegt, solche Angelegenheiten in der Öffentlichkeit zu einer Schlammschlacht werden zu lassen. Ich appelliere an alle Fraktionen, ihre Energie darauf zu konzentrieren, konstruktiv an der Lösung von kommunalen Herausforderungen zu arbeiten, anstatt persönliche Angriffe zu starten.

Auch ich stehe für eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit und fordert die anderen Fraktionen dazu auf, einen respektvollen Umgang miteinander sowie mit den getroffenen Entscheidungen zu wahren. Und Interna und Vertrauliche Unterlagen so zu behandeln, wie Sie eingestuft sind, als vertraulich.

Autor:

Dennis Jegelka (FDP) aus Dinslaken

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