Einstimmiges "Ja" für die „Halle für Alle“

Fast zwei Jahre ist die Kathrin-Türks-Halle (KTH) nun schon geschlossen. Nachdem Bau-, Finanz- und Hauptausschuss der Sanierung bereits zugestimmt haben, wurde auch im Stadtrat abgestimmt.

Zum 1. Januar 2016 ist Dinslakens zentraler Veranstaltungsort wegen erheblicher Brandschutzmängeln vom TÜV Nord geschlossen worden. Für das Gebäude, das 1973 erbaut wurde und längst schon nicht mehr zeitgemäß war, musste innerhalb kurzer Zeit Ausweichspielstätten gefunden werden. Die Schulaulen des OHG, des Gustav-Heinemann-Schulzentrum und der freien Waldorfschule sowie das Tribünenhaus der Trabrennbahn bieten hier seit dem provisorischen Ersatz.

Und obwohl die Abonnements des Kulturamts leicht zurück gegangen und die Karnevalsvereine nicht ganz so glücklich mit dem Tribünenhaus sind, hat Dinslaken an kulturellen Angeboten, vor allem in diesem Jahr, einiges zu bieten.
In der vergangenen Woche hatte zu guter Letzt noch der Stadtrat die Sanierung der KTH auf seiner Tagesordnung stehen. „Der Weg zu diesem Projekt hat gezeigt, dass man Bürgerbeteiligungen sehr wohl positiv Nutzen kann. Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger, von Gästen der Halle und den Vereinen wurden von den Architekten aufgenommen und in die Planungen einbezogen“, freute sich Ronny Schneider (SPD) vor der Abstimmung. Auch die gute Informationspolitik seitens der Verwaltung wurde von vielen Parteien gelobt. Positive Stimmen kamen auch über die Aufstellung mit Minimal- und Maximalkosten sowie die anfallenden Nebenkosten für die spätere Nutzung.

Einstimmig beschloss der Dinslakener Rat diesen Punkt der Tagesordnung. In großer Zuversicht hat die Verwaltung im Vorfeld bereits das Bauschild „Eine Halle für Alle - Wir freuen uns auf die Wiedereröffnung der Kathrin-Türks-Halle“ erstellen lassen, welches der Bürgermeister im Anschluss der Sitzung noch einschaltete. „Das ist ein Meilenstein für die Entwicklung der Stadt und ich bin dankbar, dass sich so viele Dinslakenerinnen und Dinslakener mit eingebracht haben. Der Halle alles Gute.“

Die Bau- und Herstellungskosten betragen sich auf max. 28,5 Mio Euro. Dinslaken erhält 3,9 Mio Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz, plus knapp eine Mio Euro für den Multifunktionsraum. Voraussetzung hier ist die Fertigstellung der Halle bis Ende 2020. Die jährlichen Betriebs- und Instandhaltungskosten, abzüglich der Einnahmen belasten den städtischen Haushalt mit min. 790.000 Euro (max. 1 Mio Euro).

Autor:

Janutschka Perdighe aus Dinslaken

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.