LESERBRIEF: „Grundschule Lohberg muss erhalten bleiben“ von Lale Arslanbenzer

DINSLAKEN:Verständnislos und empört reagiert das Forum Lohberg auf die Einschätzungen von SPD-Ratsmitglied Eyüp Yildiz über den Grundschulstandort Lohberg.
In einer Pressemittteilung behaupte Yildiz, es sei keine Seltenheit „dass Jugendliche aus Lohberg nur rudimentäre Deutschkenntnisse vorweisen können.“ Dies liege daran, dass die Kinder in der GGS-Lohberg mit über 80 Prozent Migrantenanteil unter „ihresgleichen“ blieben. Seine Vorschläge zur Abhilfe führten zur streichung der Fächer Kunst und Musik oder zur Schließung der Grundschule.
Der Sozialdemokrat ignoriere Elternwille und pädagogische Erfolge. Von ihm ins Feld geführte Modellbespiel wie das einer Schule in Arnheim liefen ins Leere, so das Forum. Sein Plädoyer für den Erhalt der Grundschule umfasst sieben Punkte:
• Lohberg wird seit 13 Jahren im Rahmen des Bund- Länderprogramms „Soziale Stadt NRW“ gefördert. Schließung von Schulen in Soziale Stadtgebieten ist grundsätzlich ein falsches Signal für den Stadtteil und die Stadtteilentwicklung. Es schadet den positiven Tendenzen.
• Die ohnehin dünne Infrastruktur des Stadtteils darf nicht weiterhin geschwächt werden, denn einer der Hauptziele des Landesprogramms ist die Verbesserung der sozialen Infrastruktur für Kinder und Jugendliche.
• Die einzige Schule des Stadtteils hat als Institution einen hohen Stellenwert für den Stadtteil nicht nur für die Vernetzung verschiedener notwendiger zusätzlicher Maßnahmen.
• Die Schule ist im Stadtteil verankert und hat somit direkten Bezug zum System Familie.
• Sie ist im Stadtteil mit vielen Bereichen vernetzt und leistet einen wertvollen Beitrag zu Aktivitäten im Stadtteil wie, Stadtteilfeste, Christlich-Islamische-Dialog, Martinszug …
• Der Schulhof ist mit Landesmitteln neu umgestaltet und steht Kindern des Stadtteils zur Verfügung.
• Mit der Einführung zum rhythmisierten Ganztag ist die GGS Lohberg auf dem richtigen Weg.

Lale Arslanbenzer,
Forum Lohberg

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Kontakt gern über E-Mail: redaktion@niederrheinanzeiger-dinslaken.de.

Autor:

Günter Hucks aus Dinslaken

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