Eintritt frei zur neuen Ausstellung in der Steinwache
Kollwitz-Schüler zeigen NSU in Dortmund

Der Antifaschismuskurs, im Bild ( v.l..) Carlotta, Lilith, Lena T, Lens K und Lilides, vom Käthe-Kollwitz-Gymnasiums  präsentiert eine NSU Ausstellung in der Steinwache.
  • Der Antifaschismuskurs, im Bild ( v.l..) Carlotta, Lilith, Lena T, Lens K und Lilides, vom Käthe-Kollwitz-Gymnasiums präsentiert eine NSU Ausstellung in der Steinwache.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

Am 4. April 2006 erschossen Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) den Dortmunder Mehmet Kubasik in seinem Kiosk auf der Mallinckrodtstraße. An dieses Ereignis erinnert eine von Schülern des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums gestaltete Ausstellung, die bis zum 11. Juli in der Steinwache zu sehen ist.

Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung an der Steinstraße 50 umfasst mehrere gedruckte Plakate, die zum einen die Opfer des NSU vorstellen, vor allem Mehmet Kubasik. Zum anderen weisen sie auf Bezüge der Neonazi-Szene zum Umfeld des NSU hin. "So wird in einem Spinnennetz gezeigt, dass die Dortmunder Naziszene in den 1990-er Jahren über gute Kontakte nach Thüringen und in das Umfeld der bekannten NSU-Täter Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt verfügte", so die Organisatoren der Schau.  
Entwickelt wurde die Ausstellung von der Antirassismus-AG des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums mit dem Ziel, die Mitschüler über den NSU aufzuklären. Erstmals zu sehen war die Ausstellung bei dem Theaterstück „NSU-Monologe“ im Schauspielhaus, das die gesamte Oberstufe des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums  2018 besuchte. Anschließend wurde sie mehrere Wochen lang im Schulfoyer und beim Demokratiefest im November in Dortmund gezeigt.
„Dass die Ausstellung nun bis zu den Sommerferien in der Steinwache zu sehen ist, ist für unsere Schülerinnen und Schüler eine große Bestätigung ihrer Arbeit“, so Dominik Bald, Lehrer am Käthe-Kollwitz-Gymnasium und Betreuer der AG. Begleitend zu der Ausstellung wird es auch eine Veranstaltung mit dem Anwalt der Witwe von Mehmet Kubasik, Carsten Ilius, geben.

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