Mit Glühwein und Gebäck für besseren Radverkehr in NRW
Halbzeit für Aufbruch Fahrrad: Mobiler Weihnachtsmarkt auf zehn Lastenrädern

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Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad sammelt Unterschriften für besseren Radverkehr in Nordrhein-Westfalen. Am 16. Dezember war es genau sechs Monate her, dass die erste Unterschrift ihren Weg auf einen Bogen fand. Nun verbleiben noch genau sechs Monate, bis der einjährige Sammelzeitraum mit der letzten Unterschrift endet.

Zum Abschluss des ersten Halbjahres fanden gleichzeitig in zehn verschiedenen Städten in ganz Nordrhein-Westfalen mobile Weihnachtsmärkte statt.

In Dortmund ging es um 14 Uhr am Friedensplatz los. Mit weihnachtlich geschmückten Fahrrädern, Nikolausmützen auf dem Kopf, Weihnachtsbäumchen auf den Gepäckträger, Glühwein und Gebäck fuhr der Tross von einem Platz zum nächsten, um schließlich an der Katharinenstraße die Halbzeit zu feiern. Zehn weihnachtlich geschmückte Lastenräder sorgten für neugierige Blicke von Passanten.

Ziele der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad sind ein Fahrradgesetz für NRW und mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen. Werden innerhalb eines Jahres 66.000 Unterschriften gesammelt, muss sich der Landtag mit den Forderungen befassen: Tausend Kilometer Radschnellwege bis 2025, eine Million Abstellanlagen für Fahrräder, kostenlose Mitnahme im Nahverkehr und bessere Radinfrastruktur in den Kommunen. Die ausführliche Liste aller Forderungen ist nachzulesen unter aufbruch-fahrrad.de.

Hintergrund:
Die Volksinitiative ist ein Instrument der direkten Demokratie in Deutschland. Um eine Volksinitiative erfolgreich durchzuführen, müssen die Initiatoren eine festgelegte Zahl von Unterschriften (66.000 in NRW) von wahlberechtigten Unterstützerinnen und Unterstützern vorlegen.
Ein buntes Aktionsbündnis aus Einzelpersonen, Fahrradinitiativen und Umweltschutzgruppen sammelt in ganz Nordrhein-Westfalen Unterschriften für die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad. In Dortmund wird das Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad getragen von verschiedenen Einzelpersonen, von Studierenden der TU und der FH, den Dortmunder Ortsgruppen von Greenpeace und BUND, dem VCD, dem ADFC und den Fahrradinitiativen VeloKitchen und VeloCityRuhr.

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