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So könnte die Speicherstraße mit der Hafenpromenade einmal aussehen.
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  • So könnte die Speicherstraße mit der Hafenpromenade einmal aussehen.
  • Foto: Gerber Architekten
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Der Phoenix-See hat es vorgemacht: Nicht nur das Wohnen, auch das Arbeiten am Wasser ist begehrt. Im Hafenbereich scheidet das Wohnen wegen der laufenden gewerblichen Nutzung aus: „Bei der weiteren Entwicklung müssen wir im Blick behalten, dass der Hafen das letzte große zusammenhängende Industriegebiet ist. 5000 Arbeitsplätze sind direkt im Hafen, 8000 davon abhängig“, betont Hafen-Aufsichtsrat Dirk Goosmann. „Wir möchten diese Arbeitsplätze und die industrielle Nutzung des Hafens nicht gefährden.“

An der Speicherstraße gibt es jetzt neue Ideen für gleich mehrere Projekte. Möglich wird eine umfassende Gesamtplanung durch das Auslaufen gleich mehrerer Pachtverträge in der Speicherstraße Ende des vergangenen Jahres.

Es folgte ersten Abrissarbeiten und Kanalbauarbeiten. Uwe Büscher von der Dortmunder Hafen AG: „In nur drei Monaten ist es uns gelungen, die Voraussetzungen für den städtebaulichen Umbau auch der nördlichen Speicherstraße zu schaffen. Jetzt steht der Gesamtentwicklung des Speicherstraßenquartiers nichts mehr im Wege.“

Geplant ist von Gerber Architekten zunächst eine Hafenpromenade an der nördlichen Speicherstraße. Gastronomische Angebote sollen hier zum Verweilen einladen. Auf den frei gewordenen Grundstücken sollen Gewerbe- und Bürogebäude angesiedelt werden, vier große Gebäudekomplexe für Dienstleister, Bildungsanbieter, Industrie und Handel sind geplant, bestehende Hafenreste wie Schienen oder Lastenkräne sollen erhalten bleiben und den Hafencharakter betonen. Mit dem Konzept soll eine Entwicklung angestoßen werden, die den Hafen näher an die Stadt rücken lässt, weg von der reinen Industrienutzung hin zum urbanen Quartier am Wasser“, so Prof. Eckhard Gerber.

 
Im südlichen Teil der Speicherstraße, also vom Santa-Monika-Anleger bis zur Hafen-Verwaltungsollen die vorhandenen Gebäude modernisiert und auf Stand gebracht werden. In der Speicherstraße 12 soll mit dem GründungsCampus ein Gründerzentrum für digitale Dienstleister entstehen, in der Speicherstraße 15 der "Heimathafen", ein Bildungs- und Begegnungszentrum für Flüchtlinge und Migranten.

Last but not least soll mit dem" Leuchtturm" genannten Neubau gegenüber dem alten Hafenamt PLatz für Start Ups geschaffen werden.  Im Inneren des Gebäudes sind flexible Büroflächen mit Aussicht auf das Hafengebiet geplant, die hauptsächlich von Unternehmen und Firmen aus dem Bereich neuer Technologien genutzt werden.

Der benachbarte "Lensing Media Port" des Medienhauses Lensing kombiniert digitales Know-How und modernes Arbeiten. Digitalagenturen, Entwickler und Web-Designer sollen zukünftig hier arbeiten. Abgerundet wird das Ganze durch ein vielfältiges gastronomisches Angebot, verschiedene Tagungsräume sowie einen Coworking Space.

So könnte die Speicherstraße mit der Hafenpromenade einmal aussehen.
Vertreter aus Wirtschaft, Stadt, Hafen und Politik geben das Startsignal für den Umbau des Quartiers.

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