Klinikleitungen und Dortmunder Gesundheit lassen weiterhin Vorsicht walten
Verlängerung des Besuchsstopps in Dortmunder Krankenhäusern

Mit dem Besuchsverbot wird das Infektionsrisiko für Klinikpatienten- und Personal reduziert. Es gibt Situationen, in denen ein Besuch unter besonderen Sicherheitsverkehrungen möglich ist.
  • Mit dem Besuchsverbot wird das Infektionsrisiko für Klinikpatienten- und Personal reduziert. Es gibt Situationen, in denen ein Besuch unter besonderen Sicherheitsverkehrungen möglich ist.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von M Hengesbach

Das Besuchsverbot in den Dortmunder Kliniken gilt weiter. Die Leitungen der Kliniken und das Gesundheitsamt haben einvernehmlich entschieden, die geltende Regelung bis Ende des Jahres aufrecht zu erhalten.

Das Infektionsgeschehen in Dortmund hat seit Anfang Juni stetig zugenommen. Mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 15 und 20 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner hat es in den vergangenen drei Wochen bedauerlicherweise ein recht hohes Niveau erreicht. Da Kitas und Schulen nun wieder geöffnet haben und soziale Zusammenkünfte sowie private Feiern mit bis zu 150 Personen möglich sind, ist ein Rückgang der Infektionszahlen in den nächsten Wochen nicht zu erwarten. Im Gegenteil, es wird auch zukünftig viel Anstrengung und Einsatz des Gesundheitsamtes erfordern, die Infektionsketten möglichst frühzeitig zu unterbrechen und das Pandemiegeschehen im Griff zu behalten.

Alle Patienten werden getestet

Die Dortmunder Krankenhäuser untersuchen seit Monaten alle Patienten bei Aufnahme auf SARS-CoV-2. Unter 1.000 symptomlosen Dortmundern sind dabei 3 bis 4 Personen positiv. Dies bedeutet, dass auch unter 1000 (symptomlosen) Besuchern in Krankenhäusern 3-4 Menschen infektiös wären. Daher ist es umso wichtiger, gerade Einrichtungen in kritischen Bereichen wie die Krankenhäuser vor Vireneintrag zu schützen. Es geht darum, Patienten und Personal zu schützen.

Ausnahmen sind möglich

Weiterhin gelten aber Ausnahmeregelungen: In allen Krankenhäusern für besondere klinische Situationen, z.B. Schwerst- oder Langzeiterkrankungen, Geburts-/Kinderstationen und auf Palliativstationen sind Besuche im Einzelfall möglich. In diesen Fällen werden die Besucher über die notwendigen hygienischen Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen durch die behandelnden Ärzte informiert. In den psychiatrischen Krankenhäusern bzw. psychiatrischen Abteilungen werden Besuche weiterhin gesondert geregelt.

Kritischer Versorgungsbereich Klinik

„Wir sind uns sicher, dass die restriktive Besuchsregelung in den Dortmunder Krankenhäusern stark dazu beigetragen hat, die Infektionszahlen in diesem kritischen Versorgungsbereich bislang überschaubar zu halten“, sagt Dr. Frank Renken, Leiter des Dortmunder Gesundheitsamts. „Deshalb gehen wir vor dem Hintergrund der anhaltend kritischen Infektionslage diesen Weg weiter, wobei wir in Einzelfällen auch individuelle Regeln treffen. Ich hoffe auf breites Verständnis bei den Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern.“

Autor:

M Hengesbach aus Dortmund-City

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