Heiner Rennebaum-Doppelquartett spielt im "Evinger Schloss"
Mal minimalistisch, mal melodiös

Das Heiner Rennebaum-Doppelquartett.
  • Das Heiner Rennebaum-Doppelquartett.
  • Foto: miz-ruhr
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Der Verein Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet lädt für Mittwoch, 11. März, um 20 Uhr zu einem Jazz-Konzert mit dem Heiner Rennebaum-Doppelquartett ein in sein Domizil im "Evinger Schloss", Nollendorfplatz 2.

Einlass ins ehemalige Wohlfahrtsgebäude ist ab 19.30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro.

"Arrangements fernab klassisch-romantischer Klischees, mal minimalistisch, mal melodiös, mal einfach Klangflächen, bilden den Rahmen. Darin, um im Bild zu bleiben, entstehen farbige Linien auf tiefblauem Grund. Das ist manchmal komplex, aber nie sperrig; eher im besten Sinne eigen", heißt es in der Pressemitteilung von Hans Schreiber.

Als jazziger Pol fungieren Jan Klare (Alt- und Sopransaxofon), Alex Morsey (Kontrabass), Max Hilpert (Schlagzeug) sowie Heiner Rennebaum (E-Gitarren), demgegenüber bilden Julia Brüssel (Violine), Markus Wienstroer (Violine), Beate Wolff (Cello) und Veit Steinmann (Cello) den Streicher-Gegenpol.
Was sich jetzt nach experimentellem Konfrontationsprojekt anhört, präsentiere sich jedoch insgesamt ausgesprochen harmonisch. Die Streicher entwickeln durchweg Temperament und finden häufig den Mut, sich in die antreibende Rhythmik von Max Hilpert verstärkend einzubringen. Umgekehrt ist es Alex Morsey, der sich mit gestrichenem Bass immer wieder gern in die ausladenden Klangfelder der Streicher einfügt. Jan Klare hält die expressionistische Fahne hoch und brilliert mit exzellenten Improvisationen.

Abwechslungsreiche, fast meditative Sounds

Wer von Heiner Rennebaum seine früher bisweilen eruptiven Gitarrengewitter erwartet, wird überrascht: Nun sind es oft schwebende, fast meditative Sounds, die sein Spiel auszeichnen, etwa Slash-Chord-Zerlegungen, metrische Delays, Stereo-Tremolo-Akkorde oder „eingefrorene“ Flageolett-Töne. Und neben seiner Strat spielt er eine Tele mit Sitar-Brücke sowie eine bundlose Gitarre. Oft, nicht immer, ist es ein leiser Weg, den er einschlägt, mit langen musikalischen Bögen, die gekonnt die Spannung halten. Rennebaums Kompositionen sind recht abwechslungreich mit Einflüssen etwa von Minimal/Art Rock, arabischer Musik oder Tintinnabuli-Stil.

Kontakt/Infos: Tel. 0231/53224107, Mobil-Tel. 0152-54253893; E-Mail : schreiber@miz-ruhr.de; Homepage:www.miz-ruhr.de .

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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