ALi Elier und Alois Römer gewinnen das Dreikönigsturnier
Schachturnier für junge Talente in zwei Spielklassen

Sieger der Königsklasse: Ali Elier (Mitte)
Zweiter Raphael Kracht (links), Dritter Vitaliy Garbuz (rechts)
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  • Sieger der Königsklasse: Ali Elier (Mitte)
    Zweiter Raphael Kracht (links), Dritter Vitaliy Garbuz (rechts)
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Zu Beginn jeden neuen Jahres veranstaltet die Dortmunder Schachschule im Vereinsheim der Schachfreunde Brackel ihr traditionelles Dreikönigsturnier. Dort kommen besonders Einsteiger zum Zuge, die hier ihre ersten Turniererfahrungen machen, Arenatrophäen, DWZ-Punkte sammeln oder auch einfach nur bei schlechtem Januarwetter die Langeweile bekämpfen. In diesem Jahr wurde außerdem erstmals eine "Königsarena" eingeführt, ein Turnier für Fortgeschrittene oder genauer gesagt schon echte Experten, die teilweise schon Deutsche Meisterschaften besucht hatten, z.B. mit einer der fünf Brackeler Jugendmeisterschaften vor Jahresfrist. Beide Turniere waren mit insgesamt 44 Teilnehmern bestens besucht, so wird das Format bestimmt weitergeführt. Die Einsteiger absolvierten neun Runden, je zwei pro Turniertag. Mit 8,5 Punkten gewann schließlich Alois Römer souverän vor Hannes Badur aus Witten. Auf den dritten Platz kam mit Uri Römer der kleine Bruder vom Turniersieger. Beide haben bereits eine Woche zuvor mit der Brackeler U12-Mannschaft bei der Deutschen Meisterschaft den fünften Platz belegt. Sonderpreise gingen an Maxim Butusov, Felix Kommessin und Aidana Hartmann. Aber auch alle anderen Teilnehmer freuten sich über einen Sachpreis. 
Direkt abends im Anschluss an die Einsteiger spielte die Königsklasse nur eine Runde pro Tag, weil die Älteren deutlich länger überlegen mussten. Nach fünf Runden gewann Ali Elier vor Raphael Kracht und Vitaliy Garbuz. Alle drei Spieler vertraten ebenfalls die SF Brackel zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften und belegten mit ihrer U20- bzw U16-Mannschaft den vierten Platz. Während Ali sich den ersten Platz souverän mit einem Punkt Vorsprung sicherte, mussten die beiden anderen ganz schön kämpfen, denn mit Denis Skabs und Jona Bungarten waren ihnen zwei Jungtalente der Schachfreunde dicht auf den Fersen und hatten letztlich nur aufgrund der Feinwertung das Nachsehen.

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