Auftakt der Emscherkunst am Phoenix-See

Auch die Urban Space Station ist am Phoenix-see installiert.
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  • Auch die Urban Space Station ist am Phoenix-see installiert.
  • Foto: Klinke
  • hochgeladen von Antje Geiß

Mit einem großen Open-Air-Fest eröffnet die Ausstellung Emscherkunst 2016 am 4. Juni an der Hörder Burg. Direkt am Kunstareal Phoenix-See beginnt um 14 Uhr der Auftakt zum Kunstsommer an der Emscher. NRW-Kulturministerin Christina Kampmann wird um 16 Uhr die Emscherkunst 2016 offiziell eröffnen.

Auf dem Programm stehen Führungen zu den Kunstwerken am Phoenix-See, ein Bühnenprogramm am Hörder Burgplatz, Musik und gastronomische Angebote. Der Eintritt ist frei, das Fest dauert bis 19 Uhr. Die Eröffnungsfeier findet unter freiem Himmel statt, daher bitte an entsprechende Kleidung denken. Anreiseempfehlung: Am besten mit dem Fahrrad. Einige Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe der Hörder Burg.

Führungen, Kunstralley und Gespräche

Ab 14 Uhr starten die Führungen zu den Kunstwerken rund um den See durch Gästeführer, zeitgleich stehen die an der TU Dortmund ausgebildeten Kunstscouts an den Kunstwerken. Darüber hinaus wird es eine Kunstrallye für Kinder geben. Ab 16 Uhr startet auf dem Hörder Burgplatz das offizielle Programm auf der Bühne mit der Eröffnung durch die nordrhein-westfälische Kulturministerin Christina Kampmann, gefolgt von Gesprächen mit Veranstaltern und Künstlern: So werden der Schwede Henrik Håkansson, der Däne Rasmus Nielsen von Superflex und die Französin Véronique Faucheur von atelier le balto mit dem Kuratorenteam plaudern. Musikalisch unterhalten die Bands „Culture Pool“ und „No Escape“. Auf dem frei zugänglichen Areal des Hörder Burgplatzes sind außerdem gastronomische Angebote zu familienfreundlichen Preisen geplant.

"Entdecke die Kunst - erlebe die Veränderung"

Das Motto der Kunsttriennale Emscherkunst lautet „Entdecke die Kunst – erlebe die Veränderung“. Zum dritten Mal nach 2010 und 2013 zeigt die Emscherkunst in diesem Jahr Kunst in Stadt und Natur entlang der Emscher. Die rund 50 Kilometer lange Kunstroute durch fünf Städte (Holzwickede, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne) und sieben Ausstellungsräume ist am besten mit dem Fahrrad zu erleben.

Diese Kunstwerke sind am Phoenix-See

Mit fünf festen und einer durch den gesamten Ausstellungsbereich wandernden Arbeit ist der Phienix-See einer der Schwerpunkte der Ausstellung. In unmittelbarer Seenähe befinden sich die bewohnbare „cloud machine“ von Reiner Maria Matysik (am östlichen Ende des Sees), die „Urban Space Station“ von Natalie Jeremijenko (am Swan-Gebäude, Phoenixseestraße 8-10), zwei Skulpturen der dreiteiligen Serie „Spirits of the Emscher Valley“ von Lucy und Jorge Orta (direkt am südlichen Seeufer in Nähe der Kulturinsel), der venezianische Kiosk „Chiosco“ von Benjamin Bergmann auf der Kulturinsel und die filmische Installation „Die Insel“ von Erik van Lieshout in einem Ladenlokal (Rudolf-Platte-Weg 14).
Vom 4. Juni bis 19. Juni wird darüber hinaus „ARCA“, die mobile Expeditionsstation in Form eines Schiffes der Künstlerinnen Stracke und Seibt Halt am See machen (Nähe Einfahrt zum Jachthafen an der Hans-Tombrock-Straße).

Autor:

Lokalkompass Dortmund-Süd aus Dortmund-Süd

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